Archiv für den Monat: August 2016

92. Prancing Pony Amber Ale

Heute geht es von Willunga nach Totness ohne dabei den Südaustralischen Distrikt zu verlassen. Hier ist die Prancing Pony Brauerei zu finden, welche von einem deutschen Brauer gegründet wurde. Nach meinem Eindruck handelt es sich dabei um eine klassische moderne Craft-Beer-Brauerei, welche vor allem auf britische und amerikanische Bierstile fokussiert ist. So ist auch das Amber Ale an ein „American Ale“ angelehnt. Besonderheiten des Bieres sind die 6-fache Hopfung (amerikanische und australische Sorten) und ein sogenanntes Fire-Brew-Verfahren, welches aber nicht näher erläutert wird.

Steckbrief

92_Prancing Pony Amber Ale-Steckbrief

Bewertung

92_Prancing Pony Amber Ale

  • Flaschendesign + Kronkorken

Wie bei vielen Craft-Biere finde ich das Äußere auch hier zu verspielt. Hinzu kommt ein „nicht brauchbarer“ Kronkorken…

  • Aussehen

Ein naturtrübes hellorange-Kupfer wird von einer wirklich guten und haltbaren Schaumbildung unterstützt.

  • Geruch

Klar hopfig, allgemein fruchtig, leicht grasig und eine kleine Karamellnote.

  • Geschmack

Glücklicherweise setzt sich der Hopfen hier nicht so deutlich durch, wie zu erwarten. Im Gegenteil: Es dominieren Malz-, Gras- und Röstaromen. Fruchtige Noten sind nur kaum zu finden. Insgesamt sehr gefällig, harmonisch, prickelnd und ein wenig trocken.

  • Fazit

Das Amber Ale hat mich doch etwas überrascht. Bei der 6-fachen Hopfung hätte ich deutlich mehr Citra erwartet. Ohne immer noch nicht zu wissen, was es mit dem „fire brewed“ auf sich hat, kann man zumindest aber eine gewisse rauchige Note rausschmecken. Alles in allem trotz deutlichen Abzügen bei der äußeren Erscheinung noch sehr passable 11 Pkt. (2).

92_Prancing Pony Amber Ale-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: http://prancingponybrewery.com.au/.

Prost!

91. Vale Golden Ale

Das letzte verbliebene Vale-Bier, welches ich nicht zum Bierjubiläumstag bei der Craft-Beer-Messe verköstigen konnte steht nun an.

Und es ist wohl ein ziemlich besonderes Bier. Auf der Frankentour noch mit Alex und Nils philosophiert, warum es nicht eigentlich mehr blended Biere gibt, habe ich zumindest ein „Malzblend“ vor mir. Denn das sogenannte Golden Ale wurde auf Basis von den drei Malzsorten Pilsner, Weizen und Wiener Lager in der Maische hergestellt.

Dieses Brauexperiment im Sinne der Biervielfalt absolut befürwortend, hoffe ich also auf interessantes Bier.

Steckbrief

91_Vale Golden Ale-Steckbrief

Bewertung

91_Vale Golden Ale

  • Flaschendesign + Kronkorken

Definitiv ein Hingucker. Eines der wenigen moderne Craft-Beer-Designs die in ihrer Schlichtheit überzeugen. Auch der Kronkorken gefällt mir. Leider fehlen jedoch viele Infos auf der Flasche, was zu Abzügen führt.

  • Aussehen

Sattes Gold wie ein Goldenes Ale sein sollte.  Dazu ganz ganz leicht trüb mit mäßiger schlieriger Schaumbildung.

  • Geruch

Hier verbindet sich ein klares Zitrusaroma mit grasigen und blumigen Noten.

  • Geschmack

Was sich im Geruch andeutet wird im Geschmack noch interessanter. Auch wenn mir die permanente Hopfenbitternote etwas stört ist der Mix aus grasigen und fruchtigen Einflüssen sehr spannend. Insgesamt eine gute Balance aus süßen und herben Elementen zugleich. Auch der leichte Prickelfaktor und der feinherbe angenehme Abgang harmonisieren hier gut.

  • Fazit

Gerade nach dem gestrigen Craft Bier, bin ich beruhigt, dass mir dieses wieder schmeckt. Auch wenn es zugegebenermaßen kein absoluter Höhepunkt ist, ist die innovative Maische-Mischung zu würdigen und anzurechnen. Deshalb von mir für das goldene Ale 13 Pkt. (1-).

91_Vale Golden Ale-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: http://valebrewing.com.au/beers-and-ciders/vale-golden.

Prost!

90. Smiling Samoyed Dark Ale

Zugegebenermaßen fällt es nach den gestrigen Beiträgen etwas schwer wieder zur Tagesordnung überzugehen, aber schließlich warten noch einige Biere auf ihre Verköstigung und auch meine Frau wird sich sicher freuen, wenn wieder etwas mehr Platz im Schrank ist.

Deshalb geht es heute dort weiter wo es am Tag der Tage aufgehört hatte. Der aufmerksame Leser wird nämlich noch im Hinterkopf haben, dass ich mir einige Biere von der Craft Beer Messe am Bierjubiläums-Tag mitgenommen hatte. Anfangen werde ich mit der Australien-Fraktion – heute in Form des Dark Ales aus dem Hause Smiling Samoyed. Als nicht-Hunde-Liebhaber musste ich erst einmal recherchieren, das Samoyed eine amerikanische Hunderasse ist. Ein kleiner Hinweis hierauf gibt dabei das Unternehmenslogo, was auf die Hunde der Firmengründer zurückzuführen ist. Smiling Samoyed ist übrigens eine klassische australische Craft-Beer-Brauerei in Südaustralien, südlich von Adelaide in der großen Australischen Bucht. Besonders spannend: Es wird auch eine australisches Variante des Kölsch gebraut. Unter dem Namen „Kolsch“ wird ein German Style Golden Ale angeboten. Was dazu wohl die Kölsch-Konvention sagen würde…

Steckbrief

90_Smiling Samoyed Dark Ale-Steckbrief

Bewertung

90_Smiling Samoyed Dark Ale

  • Flaschendesign + Kronkorken

Wieder einmal ein Beispiel eines Craft-Bieres, welches mit eindeutig zu hipp ist. Das verspielte Logo mit Hund und dann auch noch der unifarbene Kronkorken führen in dieser Kategorie zu keiner guten Wertung.

  • Aussehen

Wie oben ersichtlich eine schwarze Färbung mit kupfernen oder bronzenen Nuancen. Eine natürliche Trübung ist übrigens trotz der Färbung nicht vor. Auch die Schaumbildung ist wenig ansprechend.

  • Geruch

Wie fast zu vermuten recht süß, zartbitter-schokoladig mit Röstaromen.

  • Geschmack

Auch im Geschmack schlagen sich die Röstaromen durch. Insgesamt ist das Dark Ale in der Tat ziemlich dunkel und schwer im Geschmack, ohne eine immense Vollmundigkeit zu verbreiten. Trotz nur 17 IBU kommt es mir ziemlich bitter vor. Dies könnte aber auch durch die säuerliche Note begünstigt werden, die sich ebenfalls im Bier wiederfindet.

  • Fazit

Das mit 6 Malzen eingebraute Dark Ale konnte ich mich in keiner Kategorie wirklich überzeugen. Vielleicht bin ich nach der Franken-Tour noch nicht wieder für ein australisches Bier bereit, aber ein Genuss war dieses Bier wahrlich nicht. Deshalb gibt es heute auch nur etwas harte 6 Pkt. (4+).

90_Smiling Samoyed Dark Ale-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: http://www.smilingsamoyed.com.au/beer_type/all-beers/.

Prost!

Kulturelles vom Wochenende VIII

Am Wochenende hatten wir wieder mal Besuch aus Herzebrock-Clarholz. Folgende Biere standen dabei auf unserer Agenda:

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  • Duckstein Original:
    – obergäriges Bier (laut ratebeer.com) nach Alt(er)-Brautradition und auf Buchenholz gereift (4,9%)
    – geschmacklich wirklich einmalig und jeden Cent wert
    – die Brauerei wurde 1640 in Königslutter am Elm gegründet
    http://www.duckstein.de/duckstein-bier/#c802

IMG_20160827_200749Bierfacts:

IMG_20160827_204625Bierfacts:

  • Nörten-Hardenberger Pils:
    – 11.2°P, 4,8%
    – aus der Martini-Brauerei in Kassel (Einbeck-Konzern) – der Ort selbst liegt nördlich von Göttingen
    http://www.noerten-hardenberger.de/
  • Kilkenny:
    – Red Ale (4,3%) aus dem Hause Guinness (Diageo-Konzern)
    – in Irland wird mit Smithwick’s eine alkoholarmere Variante vertrieben
    – geht auf das erstmals 1710 in der St. Francis Abbey in Kilkenny (zentral-südwestliches Irland) gebraute Bier zurück
    – seit der Schließung der alten Braustätte 2012 in Kilkenny, wird es in Dublin gebraut
  • Menabrea La 150° Bionda:
    – Lager (11.2 °P, 4,8%) mit Mais gebraut
    – aus der 1846 in Biella in Piemont gegründeten und 1864 von Menabrea und Zimmermann gekauften italienischen Brauerei
    http://www.birramenabrea.com/en/lager-en

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  • San Miguel Especial:
    – Lager (5,4%)
    – das international wohl bekannteste Bier Spaniens kommt eigentlich ursprünglich aus der Hauptstadt Manila der damaligen spanischen Kolonie Philippinen
    – heutzutage werden eine Original-Marke und eine internationale Marke des gleichen Bieres vertrieben
    https://www.sanmiguel.com/de/producto/san-miguel-especial/
  • Zeezuiper Tripel:
    – 8%
    – aus der 1994 gegründeten Scheldebrouwerij aus Meer in Belgien in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden
    http://www.scheldebrouwerij.com/schelde-bieren/zeezuiper
  • Duckstein Rubin Bock
    – untergäriger Bock (6,8%)
    – weitere Infos s.o.

Und auch diesmal gab es wieder leckere Bier-Mix-Cocktails aus der HausMannBar – diesmal WeiBa Deluxe und Weißbier-Mojito mit dem hervorragenden Duckstein Weizen Cuvée:

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Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an alle für das schöne Wochenende.

Franken-Bier-Tour | Resümee

Alles in allem war die Bierreise wirklich ein voller Erfolg. Wenn ich mich nicht verzählt habe, haben wir in einer Woche genau 100 unterschiedliche und neue Biere probiert. Hinzukommen fast 30 neue Kronkorken. Und auch die Preise der Biere ist wirklich nicht mir hiesigen Verhältnissen zu vergleichen. Am beeindrucksten war aber tatsächlich die Brauereivielfalt und -kultur. Nirgendwo sonst habe ich es je erlebt, dass Brauereien so selbstverständlich sind. Aber genau das ist meiner Ansicht nach auch eine Gefahr. Denn während der Wein unserem Eindruck nach doch recht prominent beworben wird, fehlt es doch noch an einem größeren Biertourismus. Die angesprochene Selbstverständlichkeit und die daraus resultierende Vielfalt sollten viel stärker in den Fokus Frankens gerückt werden. Ausbaufähig ist zudem die Gastfreundschaft. Auch wenn sich dies im Verlaufe der Woche gebessert hatte, waren doch einige Gastgeber reserviert bis unfreundlich und aufdringlich. Nichtsdestotrotz bleibt usn die Bierreise in ewiger Erinnerung und kann nur weiterempfohlen werden.

Mein Literturtipp:

http://www.brauereiatlas.de/

Weitere interessante Links:

http://www.bierland-oberfranken.de/
http://www.frankentourismus.de/bier/
http://www.franken-bierland.de/

Franken-Bier-Tour | Station 6: Nürnberg

Tag 7: 19.08.
Station: Nürnberg
TOP: Hausbrauerei Altstadthof & Bierwerk
Unterkunft: Lorenz Hotel Zentral

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Zusammenfassung:
Zum Abschluss unserer Bierreise ging es dann noch in die fränkische Hauptstadt Nürnberg. Dort stand neben dem üblichen Sightseeing auch ein kleines „Bierseeing“ an. Erstes Ziel war dabei die Hausbrauerei Altstadthof in unmittelbarer Nähe der Kaiserburg. Dort gab e dann unter anderem das klassische Nürnberger Rotbier.
Zweites und letztes Ziel der gesamten Reise war das Bierwerk. Die als „Charakterbierbar“ bezeichnete Gastronomie bot uns eine riesen Auswahl von 150 unterschiedlichen Flaschen- und 12 Fassbieren. Auch wenn uns der Mix aus Selbst- und Nicht-Selbst-Bedienung etwas verwirrt hatte. Von unserer fränkischen Linie etwas abgekommen, gönnten wir uns hier auch internationale Bierspezialitäten. Insbesondere das Doppel-Alt, der Barley Wine sowie ein glutenfreies Pilsener mit Reis und Zutaten mit Bio- und Fairtrade-Siegel sollten hier besondere Erwähnung finden. Außerdem durfte ich noch im Kronkorken-Eimer wühlen und meine Sammlung wieder um einige neue Fundstücke erweitern.

Fazit:
Die Charakterbierbar als gebührende Abschluss unserer Bierreise sei jedem Nürnberg-Besucher ans Herz gelegt.

Links:
http://www.hausbrauerei-altstadthof.de/
http://www.bierwerk-nuernberg.de/

Impressionen:

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Franken-Bier-Tour | Station 5: 5-Seidla-Steig

Tag 6: 18.08.
Station: Gräfenberg
TOP: 5-Seidla-Steig
Unterkunft: Brauerei Lindenbräu

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Zusammenfassung:
Nach 2 Nächten mussten wir uns dann leider wieder aus Bamberg verabschieden. Allerdings wartete ein weiterer Höhepunkt auf uns. Zwischen Bamberg und Nürnberg gelegen, hatten wir uns auf gemacht den sogenannten 5-Seidla-Steig zu bewandern. Der Name – wie zu vermuten – leitet sich daher ab, dass auf der Route 5 Brauereien zu finden sind. Angesichts der geringen Bevölkerungsdichte in diesem Fleckchen Erde ist das schon erstaunlich. Doch an unserer Unterkunft in der Brauerei Lindenbräu in Gräfenberg angekommen, mussten wir enttäuscht feststellen, dass 2 der 5 Brauereien an diesem Tag geschlossen hätten. Dass eine Brauerei überhaupt Sommerurlaub macht waren wir schlicht nicht gewohnt – auch wenn über den Zeitpunkt sicher diskutiert werden kann. Schließlich ist davon auszugehen, dass es im Sommer zu einem erhöhten Bier-Tourismus kommt. Aber das ist auch ein gutes Zeichen dafür, dass sich diese Brauereien das sogar noch leisten können. Außerdem ist Urlaub schließlich niemanden abzusprechen. Ohne den Höhepunkt auf unserer Franken-Bier-Tour vorwegzugreifen, darf ich schon verraten, dass sich diese schlechte Nachricht zu einer höchst positiven Bedingung umgemünzt hat.
Noch vor dem Check-In machten wir uns schließlich auf nach Weißenohe. Dort beheimatet ist die auch überregional bekannte Klosterbrauerei Weißenohe. Die älteste Brauerei in Franken (1100) ist seit dem 19. Jahrhundert in Familienbesitz und stellt seit einigen Jahren neben diversen fränkischen Klassikern auch Bierspezialitäten und Craft-Biere her. Im Biergarten der Brauerei gab es dann auch so viel Auswahl, dass wir nicht bereits nach dem ersten Bier weiter gezogen sind sondern uns von der Biervielfalt anstecken haben lassen. Schließlich hatten wir ja nun deutlich mehr Zeit, da ja die Häflte der Wanderung wegfiel. Meine Begeisterung für die Brauerei nicht mehr unterdrücken könnend, erwähnte ich dann beiläufig, dass ich ein Bierblog schreibe. Keine halbe Stunde später saß dann auf einmal der Altbraumeister am Tisch und wir philosophierten über das Brauen und Bier. Dabei tauschten wir vielerlei Einstellungen und Informationen aus. Und im Anschluss bekamen wir sogar noch eine kleine Privatführung durch die Brauerei, was uns in diesem Moment einfach nur überglücklich machte. Und wäre das nicht genug, bekamen wir sogar noch je zwei Flaschen des Collaboration-Brew-Pils und einer Bierspezialität mit auf dem Weg. Jedes dieser Biere wird natürlich einen gebührenden Platz im Bierjubiläum finden. Völlig überrannt vor Glücksgefühlen mussten wir uns erst einmal wieder im Biergarten hinsetzen und konstatierten, nun alles im Leben erlebt und das Bierzentrum der Welt entdeckt zu haben.
Nachdem sich die Gefühle etwas legen konnten ging es dann aber doch wieder nach Gräfenberg zurück, wo noch die Brauerei Friedmann wartete. Nach diesem kurzen Stop inclusive fränkischer Brotzeit ging es „heim“ Richtung Lindenbräu, wo der Abend gemütlich in der Gaststube ausklang. Auch wenn das „Weißenoher Erlebnis“ natürlich nicht mehr aus unseren Köpfen ging. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass uns eine Hiobsbotschaft überhaupt erst dazu gebracht hat…

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Fazit:
Kurz und knapp: DER ABSOLUTE HÖHEPUNKT auf unserer Franken-Bier-Tour.

Links:
http://www.klosterbrauerei-weissenohe.de/cms/
http://brauerei-friedmann.de/
http://www.lindenbraeu.de/node/10

http://www.bierland-oberfranken.de/deutsch/brauereiwanderungen/fraenkische_schweiz_3/elchweg_am_5_seidla_steig_19/details_121.htm

Impressionen:

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Franken-Bier-Tour | Station 4: Bierhauptstadt Bamberg

Tag 4-5: 16-17.08.
Station: Bamberg
TOP: Berg-Bier-Runde
Unterkunft: Brauerei Fässla

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Zusammenfassung:
Untergebracht in der Brauerei Fässla war Bamberg die einzige Station, in der wir 2 Nächte verbrachten. Angesichts der auch hier vorherrschenden hohen Brauereidichte war dies für eine stressfreie Erkundung allerdings auch notwendig.
Am Ankunftstag ging es dann gleich in die ersten beiden Brauereien Keesmann und Mahrs, welche glücklicherweise direkt gegenüber liegen. Besonders das Mahrs hat durch eine Vielzahl an spannenden und leckeren Bieren überzeugt. Passen zum Bierjubiläum gabs im Keesman-Bräu sogar noch ein Reinheitsgebots-Festbier.
Am zweiten Tag ging es dann auf große Wanderung auf der Bergbier-Runde. Nach Durchkreuzung der Bamberger Altstadt mit den Brauereien Aecht Schlenkerla und Ambräusianum, ging es über den Bamberger Dom und dem Brauereimuseum in einer Runde über die Altenburg wieder zurück. Auf dem Rückweg lagen dann noch das Greifenklau und die Klosterbrauerei auf dem Weg. Und da wir so gut zu Fuß waren hatten wir noch die Gelegenheit ins Spezial einzukehren. Praktischerweise liegt dies auch direkt gegenüber unserer Brauerei Fässla, bei der wir natürlich auch alle vorhandenen Biere probierten.
Zudem habe ich mir übrigens in der ortsansässigen Filiale der Bierothek noch 8 spannende Biere mitgenommen von denen ich demnächst natürlich an dieser Stelle berichten werde.

Fazit:
10 Brauereien in einer Stadt ist wohl der Bierhimmel auf Erden. Auch bei der „fränkischen Gastfreundschaft“, welche uns bisweilen entgegnete, definitiv ein Highlight auf der Reise.

Links:
http://www.keesmann-braeu.de/
http://www.mahrs.de/
http://www.faessla.de/
http://www.schlenkerla.de/
http://www.ambraeusianum.de/index.php
http://www.greifenklau.de/index.htm
http://www.klosterbraeu.de/index.php?sitevar=startseite
http://www.brauerei-spezial.de/index.html

http://www.bierland-oberfranken.de/deutsch/brauereiwanderungen/steigerwald_6/bamberger_bergbier_runde_1/details_121.htm

Impressionen:

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Franken-Bier-Tour | Station 3: Brauereifest Bad Staffelstein

Tag 3: 15.08.
Station: Bad Staffelstein
TOP: Brauereifest
Unterkunft: Zum Birnbaum

3_Übersicht

Zusammenfassung:
Auf der dritten Station wartete wieder eine Festveranstaltung. Diesmal versammelten sich alle umliegenden Brauereien auf dem Bad Staffelsteiner Marktplatz und schenkten fleißig ihre Biere aus. Alleine die schieren Menge an lokalen Brauereien hatte uns schon beeindruckt. Aber auch das Bier war teilweise mehr als ordentlich. Am Besten schnitt aber keine fränkische Bierspezialität ab, sondern das Pale Ale aus Nedensdorf, welches von uns allen 3 als bestes Pale Ale, was wir bisher getrunken haben, gekennzeichnet wurde.

3_Flyer

Fazit:
Auch wenn der Morgen danach zumindest für mich sehr beschwerlich war, war es ein einmaliges Erlebnis, worauf man in Franken zu Recht stolz sein kann.

Links:
http://metzgerbraeu.com/
http://www.gasthaus-thomann.de/
http://www.brauerei-dinkel.de/termine-biergarten-feste.html
http://www.staffelberg-braeu.de/cms2/
http://www.brauerei-gasthof-reblitz.de/index.php?id=1
http://www.gasthaus-hellmuth.de/index.html
http://brauerei-hennemann.de/

Impressionen:

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Franken-Bier-Tour | Station 2: Karlstadt am Main

Tag 2: 14.08.
Station: Karlstadt
TOP: Biermeile
Unterkunft: Alte Brauerei

2_Übersicht

Zusammenfassung:
Nach dem doch sehr umfangreichen Einstieg war der Umstand, dass die Biermeile in Karlstadt dieses Jahr leider ausfiel, tatsächlich zu verschmerzen. Wir nutzten die Gelegenheit und machten uns auf eigene Faust zur Orts-, Landschafts- und Biererkundung auf. Dabei landeten wir nach der vergeblichen Suche eines sicheren Einstiegs in den Main im örtlichen Freibad. In der schönen Altstadt probierten wir dann gemütlich das vorhandene Bierangebot. Bierige Besonderheit war sicherlich die Möglichkeit frisch gezapftes mit aufs Zimmer nehmen zu können.

Fazit:
Trotz fehlender Biermeile war der Tag in Karlstadt lohnenswert und schön.

Links:
http://www.wuerzburger-hofbraeu.de/de/whb/biervielfalt/#
http://www.mönchshof.de/brauspezialitaeten/kellerbier.html
http://www.keilerbier.de/de/keiler/biere/
http://www.herzog-von-franken.de/zunft.html
http://www.zirndorfer.de/
http://www.martinsbraeu.de/martinsbraeu.html

Impressionen:

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Franken-Bier-Tour | Station 1: Bierfest Bad Windsheim

In den folgenden Beiträgen möchte ich gerne von unserer letzwöchigen Bierjubiläums-Tour im Frankenland berichten. Dazu gibt es zu jeder Station eine Zusammenfassung und ein paar schöne Impressionen.


Tag 1: 13.08.
Station: Bad Windsheim
TOP: Bierfest
Unterkunft: Zum Birnbaum

1_Übersicht

Zusammenfassung:
Nach der 4-6 stündigen Hinfahrt nach Franken erwartete uns direkt eine bierige Veranstaltung. Beim Bad Windsheimer Bierfest präsentierten sich u.a. die fünf ortseinsässigen Brauereien mit Teils interessanten Bieren. Auch wenn das Publikum im Schnitt etwas älterten Jahrgangs war fühlten wir uns sehr wohl. Schließlich kommt man beim Bier immer auch schnell ins interessante Gespräch. Neben den klassischen (fränkischen) Bieren gab es aber auch ein kleines „Craft-Bier“-Segment. Wobei bei diesen kleinen Brauerein wohl immer von handwerklicher Braukunst gesprochen werden kann.

Fazit:
Dieser Einstieg vermittelte sofort den besonderen Eindruck des Frankenlandes, in dem die Brauereidichte und Biervielfalt noch historisch hoch ist.

Links:
http://www.brauhaus-doebler.de/index.php?id=3

http://www.brauerei-prechtel.de/
http://www.brauerei-gasthof-zwanzger.de/index.html
http://www.hofmann-bier.de/php/site.php?id=26
http://www.brauerei-loscher.de/brauerei/cws/php/site3.html
http://brauerei-windsheimer.de/

Impressionen:

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89. Hopfmeister Road Trip

Und auch das heutige Bier könnte passender kaum sein. Aufgrund der vielen Ortswechsel auf unserer Franken-Bier-Tour, ist es zumindest namentlich die perfekte Einstimmung für die kommende Woche. Die Road Trip Serie von Hopfmeister ist eine limitierte Reihe internationaler Biere.

„…Den Start macht unser Irish Road Trip. Mit seinen frischen Aromen von Citrus, Melone und Traube, aber auch ein wenig Mango oder Gras, erinnert das naturtrübe India Pale Ale an einen sonnigen Sommertag an der Westküste Irlands. …“

Als Geograph habe ich dabei durchaus Probleme Irland in Übersee zu verorten, wofür ein India Pale Ale nun ursprünglich gebraut wurde. Aber solange es kein „Multi-Bier-kulti-Projekt“ ist, bin ich ja für alles offen…

Steckbrief

89_Hopfmeister Road Trip-Steckbrief

Bewertung

89_Hopfmeister Road Trip

  • Flaschendesign + Kronkorken

siehe 87.

  • Aussehen

Ich würde die Farbe als dunkelrotorangebraun-Bernstein bezeichnen, dazu etwas Trübung und eine geringe aber schlierige Schaumbildung.

  • Geruch

Grapefruit, Hanf, Mango und Melone wurden versprochen und bis auf das letzte kann man tatsächlich auch alles raus riechen. Hinzufügen würde ich eine allgemeine saure Süße bei geringen Malznoten.

  • Geschmack

Die hier erklärten Parameter vollmundig, fruchtig und karamellig kann ich wieder bis auf das letzte bestätigen. Anstatt dessen ist eher eine bittere Süße und leichte alkoholaromatische Note zu schmecken. auch die zugesagte prickelnde Frische kann ich in der Deutlichkeit nicht erkennen. Im Abgang ist es erwartbar herb und leicht ölig-süß.

  • Fazit

Positiv hervorzuheben ist meiner Ansicht nach die Kombination aus Frucht- und Grasnoten, die dem Bier eine gewisse Natürlichkeit verleihen und somit vielleicht wirklich den Eindruck nach Wiesen in Irland erwecken könnten (also insofern man schon mal dort war). Da es geschmacklich aber leider nicht der Brüller ist, gibt es Summe „nur“ 11 Pkt. (2).

89_Hopfmeister Road Trip-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: http://hopfmeister.de/bier/irish-road-trip/.

Prost!

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88. Hopfmeister Gipfel-Glück

Passend zum Wochen-Berg-Fest gibt es am heutigen Mittwoch das Gipfel Glück vom Hopfenmeister. Dieses

„…ist ein süffiges, naturtrübes Weißbier mit fruchtigen Noten von Mango und Maracuja. Sie stammen von einer exotischen Weißbierhefe und dem nach der Gärung eingesetzten Aroma-Hopfen. Wegen des schlanken Körpers und der vergleichsweise mild ausgeprägten Kohlensäure ist das Bier schwer in eine Schublade zu stecken und trinkt sich so angenehm wie ein frisch gezapftes Kellerbier.“

Nach der kleinen „Enttäuschung“ von gestern, bin ich natürlich umso mehr gespannt, wie das Gipfel Glück das Bierstil-Schubladen-Denken aufbrechen kann.

Steckbrief

88_Hopfmeister Gipfel Glück-Steckbrief

Bewertung

88_Hopfenmeister Gipfel Glück

  • Flaschendesign + Kronkorken

siehe 87.

  • Aussehen

Dunkel-gold-gelb und naturtrüb mit schnellem aber wenig stabilen Schaum.

  • Geruch

Zitrusartig, waldig-hopfig und natürlich bananig. Die versprochene Mango könnte ich identifizieren, die Maracuja nicht.

  • Geschmack

Recht vollmundig und weniger gehopft als befürchtet. Ansonsten leicht bitter, etwas malzig und hell-fruchtig. Zudem spritzig und weich zugleich. Der typische Weißbiergeschmack kommt allerdings erst im hefigen Abgang zur Geltung.

  • Fazit

Kann sein, dass ich mit einem Weißbier mehr anfangen kann als mit einem Pale Ale, aber dieses Hopfenmeister-Stück gefällt mir schon besser. Das Schubladen-Denken wird dabei tatsächlich aufgebrochen, auch wenn die leicht bittere Fruchtnote gewöhnungsbedürftig ist. Deshalb verdientermaßen so gerade eben noch eine 1- (13Pkt.).

88_Hopfmeister Gipfel Glück-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: http://hopfmeister.de/bier/gipfel-glueck/.

Prost!

87. Hopfmeister Surfers Ale

Bevor es für Alex, Nils und mich nächste Woche auf große Franken-Tour geht kommen diese Woche noch einmal drei Craft Biere aus meinem Altbestand an die Reihe. Alle drei stammen vom Münchener Unternehmen Hopfmeister. Der Geschäftsführer (seines Zeichens Biersommelier) und selbst bezeichnete Gypsy-Brauer (Wanderbrauer) hat keine eigene Brauerei, sondern lässt in regionalen Brauereien produzieren. Die erst seit wenigen Monaten aktive Brauerei hat derzeit 6 Biere im Repertoire. Eins davon ist das Surfers Ale, welches übrigens in Hohenthann gebraut wird:

„…ein süffiges, naturtrübes Pale Ale (helles, obergäriges Bier) mit fruchtigen Noten von Citrus, Mandarine und ein wenig Gras. […] Deshalb erinnert es auch ein wenig an ein naturtrübes Pils und besticht mit seiner hohen ‚Drinkability’.“

2015 eingeführt, konnte es bereits dieses Jahr die Goldmedaille in der Kategorie Pale Ale der International Craft Beer Awards von Meininger gewonnen. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch mehr kann, als einfach nur Citra-Hopfen-Aromen zu versprühen…

Steckbrief

87_Hopfmeister Sufers Ale-Steckbrief

Bewertung

87_Hopenmeister Sufers Ale

  • Flaschendesign + Kronkorken

Nah dran an einer Bestnote, ist mir das Äußere etwas zu verspielt. Aber so viele Infos, wie hier gibt es selten auf der Flasche. Nur am Kronkorken, könnte man noch etwas feilen.

  • Aussehen

Gold-gelb-orange, naturtrüb mit mäßiger aber stabiler Schaumbildung.

  • Geruch

Dominant sind hier helle Früchte und tatsächlich ein gewisses Grasaroma. Aber auch das Malz kommt ganz gering durch. Eine dumpfe Frische unterstreicht das ganze Ensemble.

  • Geschmack

Insgesamt eine recht hohe Bitterkeit mit fruchtigen Zwischentönen. Das Gras kommt auch hier tatsächlich zur Geltung. Das Bier ist wenig süffig, eher vollmundig und ziemlich weich. Trotzdem ist es spritzig und leicht ölig-herb im Abgang.

  • Fazit

In der Tat konfrontiert einem das Surfer Ale nicht unmittelbar mit dem Citra-Hopfen. Aber die kaltgehopfte Bitterkeit ist dann doch wieder sehr Craft-Bier-typisch. Der grasige Geschmack hebt den Gesamteindruck allerdings etwas an. Da es aber wieder einmal nur eines von vielen hopfenbetonten Craft-Bieren ist, heute ein ziemlich hartes Urteil: 11 Pkt. (2).

87_Hopfmeister Sufers Ale-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: http://hopfmeister.de/bier/surfers-ale/.

Prost!

86. Deutsche Bierkultur – Bierverköstigung August

Dortmunder Union Export | Crew Repuplic – Foundation II | Andechs Export Dunkel | Schneider Weisse Tap 7 | Löwenbräu Triumphator | Berliner Kindl Weisse | Brewdog This. Is. Lager. | Pyraser 6-Korn | Heiden Peters Dirty Lady

Titel

Letzten Montag war es wieder soweit: Bierverköstigung in der Kierberger Eule. Thema war diesmal die Deutsche Bierkultur. Der aufmerksame Blog-Leser wird sich nun wundern, denn hierzu gab es doch schon einmal eine Sonderveranstaltung. Deshalb werde ich an dieser Stelle auch nur zusätzliche Informationen zeigen – alles Weitere ist dem Link zu entnehmen. Anlässlich des Besuches eines Australiers fand die Veranstaltung auch diesmal bilingual statt. Und zu meinem Glück war die Bierauswahl diesmal auch komplett unterschiedlich.

Die schon obligatorische Bierkarte mit der Reihenfolge der verköstigten Biere:

Beer-Map

War es beim ersten Mal noch das Kronen Export startet de Abend diesmal mit dem Dortmunder Union Export:

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– Geruch: hopfenbetont, leicht malzig, frisch
– Geschmack: schön malzig, wenig Bitterkeit, trocken, etwas mehr Körper als Pils

Bier #2 war der kleine Ausreißer der Gruppe, da das einzige Craft-Beer in der Reihe: Das German Pale Ale:

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– Geruch: leider wieder einmal ganz klar Citra, ein wenig rote Früchte, kein Malz
– Geschmack: Hopfenbitter, fruchtig-süß, trocken

Mit einem dunklen Export ging es dann weiter:

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– Geruch: malziger als das Helle Export, röstig-karamellig
– Geschmack: herb-süß-fruchtig-trocken

Im Anschluss folgte ein Klassiker der deutschen Biere: Das Hefeweizen – diesmal aus dem Hause Schneider:

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– Geruch: malzig-süß-karamellig, keine Herbe
– Geschmack: weich-bananig, leicht sauer, trocken

Als Abschluss der offiziellen Verköstigung wurde es nochmals etwas höher prozentiger. Und auch der Triumphator ist wieder ein neuer Doppelbock:

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– Geruch: recht süß, unfrischer, leicht künstlich
– Geschmack: sehr süß, bonbon-artig, bitter, ölig, vollmundig

Meine persönliche Gesamtwertung der Biere sieht dann so aus:

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Neben der Biervorstellung bot Biersommelier Markus natürlich auch wieder viele Hintergrundinformationen zur Deutschen Bierkultur und -geschichte:

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incl. Exkurs zur Geschichte des stärksten Bieres der Welt:

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Im Anschluss an die offizielle Verköstigung gab es für mich dann noch folgende Biere aus der mehr als reichhaltigen Auswahl der Eule:

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  • Brewdog This. Is. Lager.
    – ein Mitbringsel von Markus aus England und an Exklusivität kaum zu überbieten, da die Produktion dieses Bieres gerade eingestellt wurde
    – als 21st Century Pilsner proklamiert, aber geschmacklich einfach zu experimentell um noch als Pils durchgehen zu können
    – untergärig, 4,7%

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  • Pyraser 6-Korn
    – extra für mich ins Eule-Programm aufgenommen, hatte mich Markus mit diesem Bier sehr sehr glücklich gemacht
    – als eine der wenigen Bieren Deutschlands werden hier neben den üblichen Getreiden Gerste und Weizen auch Roggen-, Hafer-, Dinkel- und Emmermalze verwendet
    – geschmacklich recht malzig-süß, süffig und zugleich leicht vollmundig und lecker getreidig
    – bestärkt mich eindeutig, dass es mehr solcher Biere geben muss – mein Biertraum: Ein Vollkornbier mit allen 7 Getreidearten
    – übrigens mein erstes Bier mit Schraubverschluss
    – untergärig, 11.2°P, 4,6%, http://pyraser.de/produkte/6-Korn-Bier

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  • Heidenpeters Dirty Lady
    – Bockbier-Variante der Thirty Lady (American Pale Ale) aus der kleinen Brauerei Heidenpeters in der deutschen Hauptstadt
    – obergärig, 16.5°P, 7,4%

10

Und zu guter Letzt kam ich nicht umhin mir noch das LSR-Bier vom Bonner Bierserker mit nach Hause zu nehmen, welches ich beim Schreiben dieser Zeilen genieße:

  • Bierserker LSR
    – vom Bonner Craft-Bier-Brauer Ulrich Karl Tröger
    – LSR ist die Abkürzung der dem Bier zugesetzten natürlichen Zusatzstoffe Lavendel, Salbei und Rosmarin
    – als Befürworter natürlicher Bierzutaten zur Erhöhung der Biervielfalt, musste aber auch ich mich erst an den doch sehr „mediterranen“ Geschmack gewöhnen
    – untergärig, 12.2°P, 5,2%, http://www.bierserker.de/Was/L-S-R

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Mit voller Vorfreude auf die kommenden Verköstigungen – von denen ich selbstverständlich wieder berichten werde – verabschiede ich mich in den Abend.

Und niemals §11 vergessen: Es wird fortgesoffen! Prost!

Weitere Informationen zur Eule, zu den Aktionen und zum Biersommelier Markus Weick unter: http://wordpress.99biere.de/

85. Krombacher Brautradition Kellerbier

Als drittes und (vorerst) letztes Bier der großen deutschen Braugruppen geht das Kellerbier von Krombacher ins Rennen.

Mit knapp 7 Mio. hl Ausstoß rangiert die Krombacher-Gruppe derzeit auf Rang 5 der deutschen Hitliste. Gegründet wurde die Hasbrauerei 1803 im Siegerland. Inzwischen gehören zur Gruppe u.a. aber auch Rhenania (alte Altbiermarke aus Krefeld) und Schweppes. 1996 erfindet Krombacher übrigens den 11er-Kasten, welcher sogar vollständig aus Recycling-Material hergestellt wird. 2002 startet das inzwischen etablierte Regenwald-Projekt, bei dem je verkauftem Kasten 1 m² Regenwald gerettet werden soll. Da das Projekt vom WWF unterstützt wird, hoffe ich einfach das dies auch so umgesetzt wird. Im selben Jahr wurde Krombacher dann auch Marktführer für deutsches Pilsener. Heute kommt ungefähr jedes zehnte Pils aus Kreuztal. Das berühmte Felsquellwasser stammt übrigens aus der Krombacher Felsenquelle als Teil des Rothaargebirges, welche mit knapp 50 Brunnen angezapft wird.

Zum Kellerbier gibt es folgende Beschreibung, woran jedoch wohl stark gezweifelt werden dürfte:

„Die handwerkliche Kunst des Bierbrauens und die wohlgehüteten Rezepturen werden bei uns in Krombach von Generation zu Generation weitergegeben. So verfügen unsere Braumeister über einen reichhaltigen brauhandwerklichen Erfahrungsschatz. Mit ihrem gesamten Können, mit Hingabe und Leidenschaft führen sie nun mit dem naturtrüben Kellerbier eine alte Brautradition fort.“

Das Bier wurde bereits letztes Jahr erstmals gebraut, wurde jedoch nur im hauseigenen Ausschank angeboten.

Steckbrief

85_Krombacher Brautradition Kellerbier-Steckbrief

Bewertung

85_Krombacher Brautradition Kellerbier

  • Flaschendesign + Kronkorken

Im Vergleich zu den anderen beiden Bierspezialitäten der Konkurrenz (siehe 83. & 84.) ist das äußere Erscheinungsbild am wenigsten ansprechend. Wobei es für Krombacher schon recht gut ist. Aus Kronkorkensicht muss man der Brauerei ja zu Gute halten, dass sie regelmäßig neue herausbringen.

  • Aussehen

Recht schönes und trübes dunkelgold-orange Bernstein mit zu geringer Schaumbildung.

  • Geruch

Zugleich malzig und hopfig, ohne dass eine der beiden Seiten dominiert.

  • Geschmack

Malzig ohne viel Süße, bitter ohne viel Hopfen. Ansonsten stimmt zumindest, dass es ziemlich würzig ist. Auch die Vollmundigkeit ist für ein Bier diesen Typs ok. Die gute Spritzigkeit macht einen frischen Eindruck, während der Abgang trocken feinherb ist.

  • Fazit

Gerade im Vergleich zu den beiden vorherigen Bieren fällt das Krombacher Kellerbier negativ heraus – auch wenn es für ein Krombacher schon gut ist. Da man aber in fast allen Kategorien schlechter rangiert, springen in Summe „nur“ 10 Pkt. (2-) heraus. Ob das Bier in einer früheren handwerklicheren Version besser abgeschnitten hätte kann ich ja nicht mehr beurteilen.

85_Krombacher Brautradition Kellerbier-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: https://www.krombacher.de/UnsereBiere/KrombacherSpezialitaeten/.

Dazu gibt´s noch eine Nostalgie-Zeitung zum Bierjubiläum: https://www.krombacher.de/braukunst/reinheitsgebot/-pdf/Krombacher_Nostalgie.pdf.

Und hier der Blogeintrag eines Kollegen: https://bierblogg.de/2015/09/25/krombacher-kellerbier/.

Prost!

84. Beck’s Red Ale

Unabhängig vom Bierjubiläum hat Beck´s seit Kurzem diverse Spezialbiere im Aufgebot. Inspiriert von internationalen Biertypen gab es dort bisher ein Pale Ale, Amber Lager sowie ein Pils nach der alten Rezeptur von 1873.

Dies war nämlich das Gründungsjahr der Kaiser-Brauerei Beck & May o.H.G.. Der Name ist wohl im Zusammenhang der Gründungsphase des deutschen Reichs entstanden. Passenderweise zeichnete nur ein Jahr darauf der damalige Kronprinz und spätere (wenn auch nur kurzzeitige) zweite deutsche Kaiser Friedrich III. das Beck´s Bier mit einer internationalen landwirtschaftlichen Goldmedallie aus. Weitere wichtige Meilensteine in der Beck´s Geschichte waren die Einführung der Stahlfässer 1928 und die Eröffnung der ersten außerdeutschen Braustätten in Batavia (dem heutigen Jakarta) und Singapur 1931. Eine weitere Besonderheit von Beck´s ist der Umstand, dass man viele Jahre ausschließlich für den Exportmarkt hergestellt hat. 2002 wurde die Brauerei an die heutige AB-InBev verkauft. Damit gehört Beck´s der weltweit größten Braugruppe an. In Deutschland wird man jedoch weiterhin noch von der Radeberger-Gruppe ausgestochen.

Neben der allgemeinen Markenpräsenz ist Beck´s sicherlich durch die Marketing-Kampagne mit dem Segelschiff Alexander-von-Humboldt bekannt. Dabei sollte das Schiff die zwei zentralen Merkmale der Exportorientierung und der deutschlandweit ersten grünen Bierflaschen symbolisieren.

Bisher noch nicht probiert habe ich das Red Ale. Dieses soll an einem typisch irischen Bierstil angelehnt sein:

„Die leichte Süße und der vollmundige Malzgeschmack unterstreichen die unverwechselbare Note des roten Goldes.“

Steckbrief

84_Beck´s Red Ale-Steckbrief

Bewertung

84_Beck´s Red Ale

  • Flaschendesign + Kronkorken

Im Vergleich zum Warsteiner geradezu das Gegenteil. Aber nicht nur das Design ist hochmodern, auch die Etiketten sind hochwertig. Auch die notwendigen Bierinfos fehlen nicht.

  • Aussehen

Ein schönes trübes kastanien-rotbraun mit mäßigem aber dafür schön crème-farbenem Schaum.

  • Geruch

Sehr süßlich-karamellig und malzig. Auch eine geringe dunkle bittere Fruchtnote meine ich zu erahnen.

  • Geschmack

Auch wenn es als vollmundig propagiert wird und auch einen recht guten Körper hat, ist es erstaunlich süffig. Die Karamellmalznote setzt sich auch hier fort. Zwischendrin sind nur leichte Bitter- und Röstnoten. Im Abgang ist es unauffällig harmonisch.

  • Fazit

Auch das Beck´s überrascht. Auch wenn es länger gedauert hat, hat man in der Bremer Brauerei den Markt für Bierspezialitäten entdeckt und würde gut daran tun, daran festzuhalten. Auch wenn ich nicht beurteilen kann, inwiefern sich das Bier mit einem Original Irish Ale vergleichen lässt, schmeckt es mir persönlich ziemlich gut. In Summe gibt´s 12 Pkt. (2+).

84_Beck´s Red Ale-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: https://www.becks.de/#.

Prost!

83. Warsteiner Braumeister Edition

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen die großen „Fernseh“-Biere vom Bierjubiläum auszuschließen, aber drei Biere haben dann doch mein Interesse geweckt – insbesondere, wenn sie einen Bezug zum Bierjubiläum haben.

Den Anfang macht das Jubiläumsbier der Edition Braumeister aus dem Hause Warstein im Sauerland. Früher einmal die größte Brauerei Deutschlands, rangiert die Warsteiner-Gruppe immerhin noch auf Rang 7. Bei einem Gesamtausstoß von etwa 4 Mio. hl entfallen 2,3 Mio. hl auf die Marke Warsteiner. Eine Besonderheit der Brauerei ist sicherlich die Tatsache, dass sie von einer 38-jährigen Frau geführt wird. Und zwar der Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkelin des Firmengründers Antonius Cramer.

Laut ratebeer handelt es beim Braumeister um ein Wiener Amber Lager, welches mit hellen und dunklen Gerstenmalze eingebraut wird. Der Name ist – wie zu vermuten war – dem ersten urkundlich erwähnten Braumeisters Fritz Peters gewidmet:

„Ein Bier zu Ehren des Reinheitsgebotes und
unseres 1. beurkundeten Braumeisters.
Der heute selten gewordene Vorgang der Kalthopfung verleiht unserer naturtrüben Bierspezialität seinen wunderbar fruchtigen Geschmack.
Die Kombination aus ausgewählten Spezialmalzen und Hallertauer Aromahopfen („Tradition“ & „Cascade“) ergeben ein vollmündig süffiges Bier mit einer intensiven Bernsteinfarbe.“

(…vollmündig süffig – jaja…)

Steckbrief

83_Warsteiner Braumeister Edition-Steckbrief

Bewertung

83_Warsteiner Braumeister Edition

  • Flaschendesign + Kronkorken

Also ich muss zugeben, dass ich wirklich sehr positiv überrascht bin. Bis auf die Darstellung des Braumeisters, welche sicher nicht jedermanns Sache ist, kann ich am Äußeren kaum etwas kritisieren. Selbst die so oft vermissten Infos fehlen diesmal nicht.

  • Aussehen

Ein orangenfarbiges Bernstein mit Trübung und mäßiger Schaumbildung.

  • Geruch

Hier fängt es nun an spannend zu werden. Denn ein derart süßlich-malziger Geruch ist mir bisher noch nicht unter die Nase gekommen. Dabei ist jedoch keine Karamellnote erkennbar, sondern eher eine leichte trockene Fruchtnote, welche u.U. von der Kalthopfung stammt.

  • Geschmack

Auch geschmacklich setzt sich die Überraschung fort. Wohl durch die Kombination aus hellem und dunklem Malz sowie der dazu kommenden Kalthopfung wird ein gar nicht mal so schlechter Geschmackseindruck erzeugt. Süßlich-malzig mit einer leichten Hopfenbittere und einem trockenen Abgang bei recht dumpfer Resenz, ist hier etwas zu schmecken, was mein Amateur-Gaumen nicht einordnen kann.

  • Fazit

„Damit hätte ich nicht gerechnet“ könnte man das Ganze zusammenfassen. Ein in der Tat spannendes Bier. Durch die Verknüpfung aus Kalthopfung (ohne Verwendung eines dominaten Hopfens) sowie hellem und dunklem Malz entsteht ein ganz neuer Geschmack. Und das obwohl das Bier doch nach einem altertümlichen Rezept hergestellt ist. Dass es nicht zur Bestnote gereicht hat liegt in der Hauptsache an meinem nicht ganz runden Gesamteindruck. Nichtsdestotrotz starke 13 Pkt. (1-) für die Braumeister Edition.

83_Warsteiner Braumeister Edition-Bewertung

Weitere Infos zum Bier unter: http://www.warsteiner.de/unser-bier/braumeister/.

Prost!