105. Lehe Heckle

Heute geht es wieder in das etwas fernere europäische Ausland. Genauer gesagt in den Nord-Osten des Kontinents. Noch genauer, nach Estland. Und noch genauer nach Keila, einer Ortschaft südwestlich der Hauptstadt Tallinn. Dort wird seit einiger Zeit fleißig Bier gebraut und vorzugsweise nach Deutschland exportiert. Eins davon darf ich heute probieren: Das Lehe Heckle. Dabei handelt es sich um ein Pale Ale, wobei der Name Heckle auf deutsch Zwischenruf bedeutet. Denn:

„Dieses Bier setzt ein Zeichen gegen langweiliges Bier und langweilige Komödien. […] Und das aus einem gutem Grund! Dieses Bier wurde von und für das estnische Comedy Team gebraut!“

Gerade, weil ich in diesem Jahr schon einigen Pale Ales über den Weg gelaufen bin, bin ich gespannt, inwiefern sich dieses von anderen abheben kann und mir einen lustigen Abend bereitet. Zumindest der verwendete Hafer lässt hoffen…

Steckbrief

Bewertung

  • Flaschendesign + Kronkorken

Dadurch, dass die Flasche dreisprachig (estnisch, englisch und deutsch) gehalten ist, ist die Design-Idee gut umgesetzt. Ich mag zwar eher klassischere Designs, finde das aber auch nicht schlecht.

  • Aussehen

Ich weiß nicht inwiefern es an meiner Lagerung lag, aber heraus kam eine monströse Schaumkrone, die sich auf das dunkel-gelb-goldene leicht trübe Bier setzte.

  • Geruch

Sehr süß-sauer-zitrus-fruchtig in matter Ausprägung.

  • Geschmack

Auch hier sehr zitrus-fruchtig und hopfenbetont. Zudem ziemlich bitter und unmalzig. Der trocken-herbe Abgang wird recht gut „unterprickelt“.

  • Fazit

Ja, in der Tat ist es wieder einmal ein Pale Ale der eigenen Art. Besonders süß-sauer fruchtig und frisch passt es gut zum nördlichen Baltikum. Für mich jedoch etwas zu fruchtbetont und bitter. Gerade vor dem Hintergrund, dass ich mir aufgrund der Hafer-Zusetzung einen weicheren Gesamteindruck erhofft hatte. Trotzdem gibt es noch gute 10 Pkt. (2-).

Weitere Infos zum Bier unter: https://www.lehepruulikoda.ee/en/tooted/heckle-2/#.

Prost!

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