145. Kierberger „Stärk antrinken“

Ammerndorfer Bock | Main Seidla Bockbier | Brauerei Wagner Bock hell | Müllerbräu Neuöttinger Bockser | Brauerei Simon Schwarze Kuni | Laško Special Striptis | Gansbräu Bock | Weiherer Bock | Spalter Bockl | Veldensteiner Saphir Bock

Titel

Normalerweise hatte es ja in diesem Januar aufgrund der schwierigen Lage des ersten Montags im Kalender ausnahmsweise keine Bierverköstigung in der Kierberger Eule gegeben. Dafür hat Biersommelier Markus Weick jedoch eine alternative Veranstaltung angeboten: Das 1. Kierberger Stärke antrinken. Eine Tradition, die Ihren Ursprung in der fränkischen Bierkultur hat und dort auch vorwiegend praktiziert wird. Das Ziel dessen ist es sich für das anstehende Jahr Kraft und Gesundheit in Form von Bockbieren anzutrinken. Die eigentliche Schlagzahl von 12 Bockbieren pro Person wurde jedoch dem Zeitgeist angepasst. So konnte sich jeder der Runde einmal ein Bier aussuchen und es mit den Übrigen teilen.

G1 G2 G3 G4

Den Weg zu mir fanden dabei folgende Böcke*:

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  • Main Seidla Bockbier:
    – untergärig, 7%
    – aus dem noch jungen (2012) Brauhaus Binkert in Breitengüßbach
    – schmeckt sehr spannend getreidig und wenig süß oder alkoholaromatisch
    – mit dem Amber Spezial ist bereits ein 14 Pkt.-Bier aus 2016 gelistet

    http://www.mainseidla.de/home.html

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  • Merkendorfer Bock Hell:
    – untergärig, 16.8°P; 7,5%
    – von der 1797 gegründeten Brauerei aus dem Landkreis Bamberg
    – European Beer Star Gold 2013
    – aber mir etwas zu industriell
    http://wagner-merkendorf.de/?page_id=86

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  • Müllerbräu Neuöttinger Bockser:
    – untergärig, 8,9%
    – dunkler Doppelbock von der 1768 gegründeten Privat-Brauerei
    – ein sog. „Vintage“-Bier auf Empfehlung von Markus, da es bereits (etwas weiter) über MHD ist
    – schmeckt aber wirklich gut, da spritzig süß und leicht schokoladig
    http://www.muellerbraeu.de/bier_bockser.html

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  • Brauerei Simon Schwarze Kuni:
    – untergärig, 16.8°P; 7,5%
    – von der 1875 gegründeten Brauerei aus Lauf
    – benannt nach der Kaiserin Kunigunde, die der über 500 Jahre alten Kirche ihren Namen gab
    – „Jedes Jahr reitet als Kaiserin Kunigunde verkleidet eine junge Frau in königlichem Ornat zur Kirchweih auf den Kunigundenberg“
    http://www.brauerei-simon.de/index.php/biere.html

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  • Laško Special Striptise:
    – untergärig, 18°P; 8,3%
    – dunkler Doppelbock von der 1825 gegründeten Brauerei aus dem Slowenischen Tüffer (erstmals gebraut 1956)
    – ein besonders in Deutschland selten zu bekommenes Bier, das aber Dank Markus den Weg nach Brühl geschafft hat
    – schmeckt für ein Doppelbock dieser Umdrehung noch recht frisch
    http://www.laskospecial.eu/en/

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  • Weiherer Bock:
    – untergärig, 16.3°P; 6,6%
    – von der 1975 gegründeten Brauerei Kundmüller
    – ausgestattet mit der fränkischen Dreifaltigkeit
    – u.a. wird auch eine Sondersud-Serie gebraut, die mit den Kriterien „Hopfengestopft. Barrel-aged. Champagnerflasche. Limitiert.“ glänzt
    https://www.brauerei-kundmueller.de/weiherer-bier/klassiker/weiherer-bock/

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Beim Schreiben dieser Zeilen begleitet mich mit dem Veldensteiner Saphir Bock (7,8%; 1929; Neuhaus a.d. Pegnitz) auch wieder ein Mitbringsel aus der Eule (siehe auch http://www.veldensteiner.de/index.php/veldensteiner-raeucherl.html):

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* bereits gelistete Biere sind hier nicht aufgeführt

Mit voller Vorfreude auf die kommenden Verköstigungen – von denen ich selbstverständlich wieder berichten werde – verabschiede ich mich in den Abend.

Weitere Informationen zur Eule, zu den Aktionen und zum Biersommelier Markus Weick unter: http://wordpress.99biere.de/