Archiv für den Tag: 26. Mai 2017

190. Dinkelacker Frühlingsfestbier

Bevor sich der Frühling endgültig zugunsten des Sommers verabschiedet, möchte ich der manchmal recht kurzen aber schönen Jahreszeit mit dem heutigen Festbier huldigen. Es stammt aus der Stuttgarter Dinkelacker-Schwaben-Bräu – eine der wenigen Brauereien, die es geschafft haben sich nach der Einverleibung der großen ABInBev wieder vollständig unabhängig zu machen. Neben Dinkelacker und Schwaben-Bräu, welche 1994 fusionierten, zählen auch Wulle und Sanwald zu den Marken der Familienbrauerei. Mit einer solchen Markenbreite fällt die Brauerei ebenfalls aus dem Raster der klassischen Familienbrauereien. Das Frühlingsfestbier ist dabei eines von drei Festbieren. Im Herbst wird das Volksfestbier zur Wasn ausgeschenkt und im Winter gibt es noch ein Weihnachtsfestbier.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Märzen
Brauart. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen
Stammwürze. . . . . .  13.3°P
Alkoholgehalt. . . . . .
5,7%
Herkunft. . . . . . . . . . . Stuttgart
Erscheinungsjahr. . .
2013

Bewertung

  • Flaschendesign + Kronkorken:___11
  • Aussehen:____________________12
  • Geruch:______________________10
  • Geschmack:__________________13
Fazit

Im Geruch klar malzig-grasig mit nur wenigen Frucht-Hopfen-Aromen ist es geschmacklich wohl das Paradebeispiel für ein herbes aber nicht bitteres Bier. Im Stile des Märzen kommt eine deutliche malzige Herbe durch, die durch grasige bis getreidige Noten unterstrichen wird. Bei trocken-herben Abgang ist es insgesamt leicht vollmundig und spritzig. Trotz sattgoldener Farbe optisch (aber auch nasal) mit Luft nach oben, kommt es aber zumindest meinem Geschmack nach einem guten Bier sehr nahe. Auch wenn es für solch ein Festbier fast schon zu warm draußen ist, gebe ich diesem re-privatisierten Bier gute 12 Pkt. (2+).

Weitere Infos zum Bier unter: https://www.familienbrauerei-dinkelacker.de/fruehlingsfestbier.html.

Prost!