Archiv für den Tag: 31. Juli 2017

Blogbier, die XVI.

Am vergangenen Wochenende bin ich nicht nur geographisch rum gekommen, sondern habe mit Feunden wieder einmal die Welt der Biere weiterentdeckt. Folgende haben es diesmal in die Auswahl geschafft:

  • Riegele IPA Liberis 2+3:
    – <0,4%; obergärig
    – alkoholfreies IPA aus der Augsburger Braumanufaktur (seit diesem Sommer im Aufgebot)
    – hat sogar meiner Frau gut geschmeckt
    http://www.riegele.de/de/biere/brauspezialitaeten/ipa-liberis-2-3/
  • Oedipus Swingers:
    – 4%; obergärig
    – Gose  aus Amsterdam (2015 eingeführt) mit Seesalz sowie Orangen- & Limettenschalen
    – schon sehr sehr sauer und salzig
    – im Rahmen der Jahresreihe „Alternative Getreide & weitere natürliche Zutaten“
    http://oedipus.com/beer/swingers/
  • Steamworks White Angel IPA:
    – 15.2°P: 6,9%; obergärig
    – IPA mit Orangenschalen & Koriandersamen von der Kanadischen Brauerei aus Vancouver
    – zwar nicht das Beste aber immer noch ein recht gutes Ale aus meiner kanadischen Lieblingsbrauerei
    https://www.steamworks.eu/white-angel-ipa-12x-flasche-330ml/a-178/
  • Spencer Trappist:
    – 6,5%; obergärig
    – aus der ersten und einzigen Trappisten-Brauerei der USA in Massachusets
    – in 1950 gegründet wird es von den Mönchen der St. Joseph´s Abbey gebraut
    – dort wird u.a. auch ein „Feierabendbier“ hergestellt
    http://www.spencerbrewery.com/index.php/our-beers/spencer-trappist-ale
  • Baladin Isaac:
    – 12.7°P; 5%; obergärig
    – Bière blanche (dt. Weißbier) aus dem der 1986 im italienischen Piozzo (Piemont) gegründeten Brauerei, die auch historische Urbiere nachbraut
    – ebenfalls mit Orange und Koriander
    – noch mäßig sauer und erfrischend
    http://www.baladin.it/en/productdisplay/isaac
  • Straffe Hendrik Tripel:
    – 19.5°P; 9%; obergärig
    – aus der 1981 im wallonischen Brügge gegründeten Brauerei
    – schön malzig süß und wie gewohnt wenig alkoholaromatisch, wie bei diesen Umdrehung zuerwarten
    http://www.straffehendrik.be/en/het-bier/tripel
  • Austmann Miss Saison:
    – 6%, untergärig
    – seit 2014 aus dem norwegischen Trondheim
    – mit Keffernlimettenblättern und Zitronengras
    – herrlich erfirschend fruchtig
    http://www.austmann.no/
  • Brewdog Kingpin:
    – 4,7%; untergärig
    – 21st Century Lager vom schottischen Craft-Bier-„Riesen“ (aus Ellon)
    – das wohl ausdrucksloseste Bier, das ich je von Brewdog getrunken habe
    https://www.brewdog.com/beer/headliners/kingpin
  • Watt´n Bier:
    – 4,8%; untergärig
    – Pilsener von der Küsten-Brauerei zu Werdum an der Ostfriesischen Nordseeküste
    http://www.werdumerhof.de/brauerei-wattn-bier/startseite.html
  • Himburg’s Braukunstkeller Bavarian:
    – 12°P; 5,3%; untergärig
    – kaltgehopftes Lager aus der bekannten Münchner Handwerksbrauerei
    – guter Einstieg für Craft-Bier-Neulinge
    https://www.himburgs.com/bavarian
  • Westerwald Bräu:
    – 12.3°P; 5,2%; untergärig
    – Kellerbier von der reaktivierten Westerwald-Brauerei H. Schneider aus Hachenburg
    – seit 2014 neue Marke der fürs Hachenburger Pils bekannten Brauerei
    – Erfinder des „Hopfomaten“, einer Zapfanlage, die Becher vom Boden aus befüllt
    – im Rahmen der „Hopfenbauer-Aktion“ will man mit vom Kunden selbst angebauten Hopfen Bier brauen
    https://www.westerwald-braeu.de/
  • Starnberger Spezial:
    – 5,5%; untergärig
    – Kellerbier aus der 2015 gegründeten Starnberger Brauerei in Berg
    – schön karamell-malzig und süffig
    http://starnberger-brauhaus.de/gaumenfreuden
  • Bitburger 1817:
    – 11.9°P; 5%; untergärig
    – Kellerpils zum 200-jährigen Geburtstag der größten Fassbier-Brauerei Deutschlands
    – erstes direktes Bier des deutschen Brau-Riesen fürs Bierjubiläum
    – trotz ihrer Größe und Einfältigkeit muss man zumindest zu Gute halten, dass Bitburger bis heute in keiner größeren Braugruppe organisiert ist
    – schmeckt erheblich besser als das Standard-Pils
    https://www.bitburger.de/produkte-qualitaet/1817/
  • Störtebeker Pilsener:
    – 11.3°P; 4,9%; untergärig
    – aus der inzwischen deutschlandweit bekannten Braumanufaktur in Stralsund
    – nach und nach füllt sich meine Störtebeker-Liste
    https://www.stoertebeker.com/de_de/stoertebeker-pilsener-bier.html
  • Sierra Nevada Sidecar:
    – 13.6°P; 5,3%; obergärig
    – Orange Pale Ale aus der kalifornischen Brauerei in Chico (USA) (Einführung 2016)
    – da mit natürlichen Orangenaromen nicht sehr authentisch und wenig ausdrucksstark
    http://www.sierranevada.com/beer/year-round/sidecar
  • Rittmayer Summer 69:
    – 6,9%; obergärig
    – Weizen-Ale-Spezialität aus der Brauerei Rittmayer in Hallerndorf in Franken (2015 eingeführt)
    – leckerer Kompromiss aus süßlichem Karamalz und fruchtigem Hopfen
    http://www.rittmayer.de/brauerei/kraftbier/
  • Waldhaus Sommerbier:
    – 2,9%; untergärig
    – 40% alkohol- und kalorienreduzierte Variante des Diplom-Pils von der privaten Waldhaus-Brauerei im Schwarzwald
    – leider auch geschmacklich etwas fad, aber zumindest mit einer gewissen hopfigen Herbe & Fruchtigkeit
    http://www.waldhaus-bier.com/bierspezialitaeten/sommer-bier/
  • Beura Schwarzbier:
    – 13.5°P; 4,9%; untergräig
    – aus der ersten letztes Jahr gegründeten Craft-Bier-Brauerei Osnabrücks
    – der Name leitet sich vom germanischen Begriff für Bier ab
    – recht Bierstil-typisch ohne experimentelle Züge
    – zum Kellerbier an dieser Stelle demnächst mehr
    http://www.beura.de/
  • Banks:
    – 4,7%; untergärig
    – Caribbean Lager aus Lodge-Road / Christchurch auf Barbados
    – das seit 1955/61 größte & bekannteste Bier der Insel schmeckt erwartbar vielsagend
    – mit Maissirup gebraut
    – noch vom Bierbörsen-Bestand
    http://www.banksbeer.com/ourbeer

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Matthias für die tolle Bewirtung sowie an Sabrina & René für die wie immer herausragende Gastfreundschaft. Mit Freunden trinkt man eben gerne ein gutes Bier.