Archiv für den Tag: 10. Februar 2019

473. BrauAtelier Dinkel-Märzen

Nach dem kurzen Abstecher gestern in den Freistaat Bayern geht es gleich wieder zurück ins Westfalenland. Dort braut seit 1767 und sieben Familiengenerationen das Haus Pott in Oelde unweit der A2 Bier. Seit wenigen Jahren ist man wie einige wenige andere Brauereien in Deutschland auch mit einer eigenen Marke auf den Craftbier-Zug aufgesprungen. Im Zuge der Modernisierung des Brauereistandortes bekam das BrauAtelier in der neuen gläsernen Brauerei sein neues Zuhause. Neben Braukursen kann dort auch per Lohnbrauverfahren fremdgebraut werden. Selbst wird natürlich auch gebraut. Bislang zwar noch ein recht überschaubares Sortiment, das aber durchaus aufzufallen weiß – setzt es doch Akzente ohne zu experimentell zu sein.

Heute am Start: das Dinkel-Märzen, das mit Malz des Urkorns veredelt wurde.

„Unsere landwirtschaftlich geprägte Heimat bietet eine Vielzahl toller Rohstoffe und hat uns zu diesem besonderen Bier inspiriert.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Märzen
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten- & Dinkelmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 5,8%
Herkunft. . . . . . . . . . . Oelde
Erscheinungsjahr. . .
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Bewertung

  • Flaschendesign + Kronkorken:___12
  • Aussehen:____________________11
  • Geruch:______________________12
  • Geschmack:__________________8
Fazit

  | malzig, getreidig, Karamell, grasig, waldig, leicht erdig
  | mittelkleiner Körper, würzig, malzig, leicht getreidig, matt, trocken-süßer Abgang
  | Nachdem es optisch und nasal durchaus einen ansprechenden Eindruck gemacht hat, enttäuscht das Dinkel-Märzen im Vergleich dazu schon fast auf der Zunge. Unerwartet lasch kommt es daher und lässt auch etwas getreidig-karamellige Noten vermissen. Für ein Märzen dennoch interessant und gesamthaft mit 10 Pkt. (2-) zu bierwerten.

 • http://www.brau-atelier.de/produkte/

Prost & guten Abend! ?