638. Weiherer Grünhopfen-Pils

Bevor der nächste Lockdown kommt, war ich nach ziemlich genau einem halben Jahr mal wieder in Bonn und habe beim Godesberger P&M meinen Biervorrat wieder etwas aufgefüllt.

In der Einkaufstasche landeten vor allem fränkische und regionale Handwerksbiere. Mit ersteren möchte ich beginnen und habe mir ein Bier ausgesucht, dass mit im letzten August bzw. September frisch geerntetem Hopfen gebraut wurde.

„Seit 2014 wird in der Brauerei Kundmüller eigener Hopfen angebaut. Jedes Jahr Ende des Sommers, wenn die Dolden erntereif sind, werden sie von Hand gepflückt und direkt verwendet.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pils
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  11°P
Alkoholgehalt. . . . . . 4,9%
Herkunft. . . . . . . . . . . Viereth-Trunstadt
Erscheinungsjahr. . .
2020

Fazit

Sehr grasig und blumig sowie leicht herb und etwas säuerlich im Geruch. Geschmacklich ebenfalls deutlich blumig, leicht grasig, trockenmalzig aber kaum Herbe. Im Abgang wird es süßlicher. Insgesamt süffig mit mittlerem Körper. Wie so oft macht sich der frische Hopfen dadurch bemerkbar, dass er das Bier harmonischer wirken lässt. Allerdings fehlt es mir hier etwas an Tiefgang.

| 10 Pkt. (2-)

•  https://www.brauerei-kundmueller.de/weiherer-bier/sondersud-serie/weiherer-grunhopfen-pils/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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