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9. Endlich Daheim – ein Augsburger Original aus der Brauerei von nebenan

Hasenbräu: Weißer Hase:

Nach der letzten Notlösung in Sachen Bier konnte nun ein Besuch des örtlichen Getränkemarktes erfolgen. Somit sind Keller & Kühlschrank neu aufmunitioniert und für alles bereit.

Heute kam ein wunderbares Hasenbräu: Weißer Hase auf den Tisch. Die entsprechende Brauerei samt Brauhaus und Biergarten befindet sich im alten Schlachthofquartier 3-4 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt. Somit handelt es sich praktisch um meine Hausbrauerei.  Ein altes Augsburger Sprichwort (auch frei nach meinem Großvater) „Hasenbräu?! Des kannsch den Hasen geben“  Man findet in Augsburg in der Tat wenig Menschen, die sich offen zum Hasenbräu bekennen.  Ich gehöre allerdings dazu. Zwar landet es nicht oft im heimischem Braukeller, jedoch freue ich mich stets wenn eine heimische Gastronomie es als 1. im Zapfhahn hat und nicht unbedingt Riegele ausschenkt.

Weißer Hase

 

Die Geschichte:

Eine Augsburger Brauerei, die auf eine mehr als 500-jährige Brauereihistorie zurückblicken kann:

In der alten Tradition des „Haus-Preus“ (Hausbrauereien) lässt Hasen-Bräu Augsburg seit einigen Jahren in der denkmalgeschützten Kälberhalle Bier brauen, die damit Brauerei und Gastwirtschaft in einem ist. Das „Augsburger Brauhaus zum Hasen“ kann hier fassfrisch genossen werden. Gebraut wird nach überlieferten Rezepturen und mit Zutaten aus der Region. Wenn gebraut wird, können Gäste der Kälberhalle den Brauern über die Schulter schauen.

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Aktienbrauerei zum Hasen Augsburg, der Volksmund sprach von der „Hasenbrauerei“ die größte Brauerei in Augsburg und Schwaben, ja sie zählte sogar zu den bekannten Großbrauereien Bayerns. Von dieser alten Herrlichkeit ist nicht viel übrig geblieben.

Hasen-Bräu gehört heute zur Tucher Bräu GmbH in Nürnberg, die wiederum zur Oetker-Gruppe und damit zur Radeberger Gruppe gehört.

Schon 1464 gab es in Augsburg die Vorläufer-Brauerei von Hasen-Bräu. Damals gab es in Augsburg viele „Haus-Preus“, also kleine Hausbrauereien. Einer dieser „Bierpreu“ war Ulrich Alpershofer, der 1464 in seiner Schänke „Zu den drey Glass“ in großen Bottichen am offenen Feuer sott. Schon 1463 kann für diese Schänke die Bierschenkengerechtsame neben einer noch älteren Bäckereigerechtsame nachgewiesen werden.

Mehrere Generationen übten in diesem Haus sowohl das Bäcker- wie das Brauerhandwerk aus – bis zum 1. März 1589. An dem Tag trennte man die „Bierschenkenbehausung“ von dem „Beckenhaus“ ab. Es wurde die Brauerei „Zu den drei Glas“ gegründet. Sie lag in der Bäckergasse 17 (früher noch Litera A 333 und A 334) und erhielt 1801 den Namen „Zum Hasen“. Ab 1589 nahm also die Brauerei unabhängig von der Bäckerei ihren eigenen Weg.

Bis zum Jahr 1815 sind 34 Besitzerwechsel der Brauerei „Zu den drei Glas“ nachzuweisen. 1815 kam die Brauerei in das Eigentum des Bierbrauers Matthias Rösch, der die Brauerei in vierzigjähriger unermüdlicher Arbeit zu großer Blüte brachte. Er starb 1855. 1820 erwar Matthias Rösch das Anwesen Litera A 333, 1846 Litera A 335. Durch Betriebserweiterungen konnte er bis 1850 die Bierproduktion verdreifachen.

Diese erfolgreiche Entwicklung setzte sein Sohn Joseph Matthias Rösch fort, der die Brauerei 1858 übernahm. Weil das Anwesen Bäckergasse 17 nicht mehr zum Brauen ausreichte, jedoch nicht erweitert werden konnte, kaufte Joseph Matthias Rösch das Gelände des ehemaligen Kapuzinerklosters zwischen der Kaiserstraße und der Armenhausgasse. Zuletzt trug dieses Gelände die Adresse Konrad-Adenauer-Allee 33.

Am 20. November 1890 gründete die Brauerei „Zum Hasen“ die „Actienbrauerei zum Hasen vorm. J. M. Rösch“. Die Gründung der Aktiengesellschaft diente der Finanzierung des Brauerei-Neubaus.

1898 wurde die Exportbierbrauerei Schnapperbräu? zugekauft und ein Jahr später konnte man die neue Braustätte an der heutigen Konrad-Adenauer-Allee in Betrieb nehmen und die Produktion im Stammhaus aufgeben. Das Stammhaus in der Bäckergasse 17 machte man 1902 zur Gaststätte „Zur alten Hasenbrauerei“. 1907 starb der erfolgreiche Joseph Matthias Rösch. Bis zum Ersten Weltkrieg setzte man den Erwerb kleinerer und größerer Brauereien fort.

Nach dem Ersten Weltkrieg kaufte Hasen-Bräu 1920 die Brauerei Lorenz Stötter AG und ein Jahr später fusionierte diese größer gewordene Augsburger Brauerei mit der AG Kronenbräu. Daraus ergab sich der neue Name „Actienbrauerei zum Hasen Lorenz Stötter und Kronenbräu“. Die Augusta-Brauerei, die durch die letzte Fusion zum Eigentum geworden war, stieß die Firma schnell wieder ab, weil man diese Braustätte nicht brauchte. 1924 übernahm Hasen-Bräu die Actienbrauerei Augsburg, vormals J. M. Vogtherr, was durch Ausschluss der Liquidation als Ganzes gegen Gewährung von Aktion der Actienbrauerei zum Hasen, Lorenz Stötter und Kronenbräu geschah. Dadurch entstand die „Actienbrauerei zum Hasen Augsburg mit Lorenz Stötter, Kronenbräu, Vogtherr“. Als Firmierung üblich wurde Aktienbrauerei zum Hasen.

In den 1930er Jahren engagierte sich die Bayerische Vereinsbank? immer stärker finanziell an der Hasenbrauerei. Die Firma besaß Betriebsstätten an der Kapuzinergasse, am Katzenstadel (frühere AG Kronenbräu) und am Lauterlech (frühere Stötter-Mälzerei). Dazu kamen noch weitere Firmenanwesen, insgesamt etwa 30. Alle diese eigenen Anwesen der Brauerei wurden im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt. Das Stammhaus in der Bäckergasse 17 wurde 1944 total zerstört.

Während der Aufbaujahre nach dem Krieg legte die Firmenleitung großen Wert auf die Modernisierung und Rationalisierung und brachte das Unternehmen so wieder in Schwung.

1950 übernahm Hasen-Bräu Klosterbräu Scheyern.

In den 1960er Jahren begann Hasen-Bräu alkoholfreie Getränke in die Produktion aufzunehmen.

1973 übernahm die Hasenbrauerei Prügelbräu und 1975 Fortunabräu.

1980 änderte man die Firmierung in „Hasen-Bräu AG“.

1992 integrierte die Hasen-Bräu Bürgerbräu Augsburg-Göggingen.

1996 besaß die Bayerische Vereinsbank 77 Prozent der Aktien der Hasen-Bräu AG. Diese 77 Prozent der Aktien verkaufte die Bank damals an Jannik Inselkammer. 1997 trat die Hasen-Bräu AG ihre Betriebsrechte an die Tucher-Bräu-KG, die zur Inselkammer-Gruppe gehörte, ab und wurde dadurch an Tucher-Bräu beteiligt.

1998 firmierte die Hasen-Bräu AG zu Hasenbräu Brauereibetriebsgesellschaft um. Damals beschäftigte sie noch 170 Mitarbeiter und stieß etwa 340.000 Hektoliter Getränke aus, wovon 140.000 Hektoliter alkoholfrei waren.

2003 kaufte die Inselkammer-Gruppe Hasen-Bräu komplett auf, wodurch Hasen-Bräu zur Brau und Brunnen AG kam und als Produktionsgesellschaft geführt wurde. Schon ein Jahr danach wurden Tucher und damit auch die Hasenbrauerei an den Oetker-Konzern weitergereicht. So wurden Tucher und Hasen Teil der Radeberger Gruppe.

Im März 2010 gab die Hasen-Brauerei bekannt, dass sie bis Mitte 2011 ihren ganzen Brauereibetrieb von der Weiten Gasse auf ein Gelände im alten Schlacht- und Viehhof Augsburg verlegt.

Am 16. November 2011 kamen etwa 250 Gäste zur Eröffnung der Hasenbräu-Gaststätte auf dem Gelände des Schlachthofs, die etwa zwei Millionen Euro gekostet hat.

Quelle: augsburgwiki.de direkt zitiert

Grunddaten:

Weißer Hase_Charakteristika

Wie klar zu erkennen ist, handelt es sich beim „Weißen Hasen“ um ein Weizenbier. Genauer gesagt um eine helle bayerische Weisse. Das Bier ist entsprechend obergärig gebraut, hat einen normalen Alkoholgehalt und eine ebenfalls adäquate Stammwürze.

Flaschendesign:

Bei der Flasche handelt es sich um eine Standard 0,5 l Bayerisch-Hell Flasche. Soweit, so normal. Dies ist jedoch für das Weißbierformat ungewöhnlich. Aber es gefällt. Der genannte weiße Hase vor weiß-blauem bayerischen Grund, „bewaffnet“ mit Hopfen und Malz sowie durch Weizenähren flankiert ist ein echter Hingucker. Da sich jedoch die normale Braunglasflasche mit Kronkoren nicht von vielen 0815-Bieren teils bierigem Inhalt unterscheidet, gibt es hier Abzüge.

10 Punkte

Weißer Hase

Im Glas:

Eingeschenkt zeigt der Hase sein glänzendes Fell. Für ein Weizenbier ist die Farbe sehr hell, was sicherlich auf den relativ geringen Hefeanteil zurückzuführen ist. Die Schaumbildung ist schön prickelnd und der Schaum hat lange Bestand. Somit hat man ein original bayerisch-schwäbisch eingeschänktes Weißbier.

13 Punkte

Geruch:

Der Geruch vervollständigt die hohen Erwartungen und lässt einem das Wasser im Munde zusammen laufen. Kohlensäure kitzelt in der Nase, ein charaketristischer Getreidegeruch mit einer entschiedenen Fruchtnote steigt auf und formt eine wunderbare Blume.

14 Punkte

Geschmack:

Kommen wir zur wichtigsten Kategorie eines Bieres: dem Geschmack.

Man stelle sich dieses Bier an einem heißen Sommertag auf einer Alm, einem Gasthaus in den westlichen Wäldern oder einem Weißwurschtfrühstück vor….. ein Gedicht. Es erfrischt, es prickelt! Es schmeckt! Das Bier ist besonders für ein Weißbier extrem süffig! Ein bitterer Geschmack kann sich in keiner Weise einstellen (dies spricht für einen niedrigen Hopfengehalt). Dagegen ist der Getreidegeschmack relativ deutlich, formt jedoch mit der starken Spritzigkeit und Leichtigkeit ein gutes Gaumenerlebnis. Eigentlich perfekt…. jedoch fand die Verkostung nicht an einer der genannten Örtlichkeiten statt, sondern an einem winterlichen Abend in geschlossenen Räumlichkeiten. Als Beilage fungierte ein schmackhafter Gemüseeintopf…. und schon kann die Spritzigkeit und Leichtigkeit als Eindimensionalität gewertet werden. Andere Verkoster nannten das Bier langweilig. Diesem kann ich mich jedoch nicht anschließen. Gesamt gibt sich hier dennoch ein wirklich gutes Ergebnis.

12 Punkte

Abgang:

Das genannte Spezifikum, das sich in Punkto Geschmack negativ auswirkt, setzt sich im Abgang fort! Der Geschmack des Bieres ist schnell vorbei und eine etwaige Vielschichtigkeit kann sich nicht etablieren.

10 Punkte

Gesamtbewertung und Fazit gut (+) 12 Punkte:

Letztlich handelt es sich bei dem Bier meiner Ansicht nach um einen echten Augsburger Klassiker! Es schmeckt! Dabei wirkt es deutlich leichter und weniger hopfig sowie weniger hefig als das bayerische Standart-Weißbier. Somit hat es insgesamt etwas von einer „Leichten Weissen“ bzw. einem „Leichten Weizen“, das sich in teilen Bayerns einer gewissen Beliebtheit erfreut. (Kinderbier / Autofahrerbier usw 😛 )

Insgesamt ist dieses Bier Jedem zu empfehlen, der einen leichten, süffigen und erfrischenden Weißbiergenuss sucht.

Bewertung_weißer Hase

4. Wieselburger Bier – Von OWL nach Bayerisch-Schwaben und noch viel weiter.

Wieselburger Bier: Das Stammbräu:

Tag 4. des Bewertungsmarathon im Jahr des Qualitätsprädikats schlechthin sollte im Zeichen des süddeutschen Bieres stehen. Nach 2 Wochen Zweitheimaturlaub in OWL kehrte der Verfasser am heutigen Tag an die Stätte seines Wirkens zurück. Somit lag die Prüfung eines der vorzüglichen Biere ausgezeichneter Qualität aus dem Augsburger Umland sehr nahe, nachdem die Verkostung der OWL-Spezialität „Barre-Bräu“ (hier verlasse ich mich auf unsere Außenstelle in Osnabrück) zeitbedingt ausgefallen war.

Doch es kam anders: Sowohl Kühlschrank als auch Keller waren leer. Lediglich ein Mitbringsel aus dem ersten kurzen Skiurlaub im Dezember 2015 in Österreich fand sich dort. Das

Wieselburger Bier: Das Stammbräu

Kurzerhand wurde dieses zur Verkostung herangezogen. Schließlich handelt es sich ebenfalls um ein Brauprodukt süddeutscher Herkunft.  😉

Doch Deutschland ist nicht Deutschland bzw. Österreich: Mit den österreichischen Bieren ist es so eine Sache….. somit auch hier:

 

Die Geschichte:

Die Biertradition von Wieselburg reicht bis ins Jahr 1650 zurück. Als Gründung wird aber das Jahr 1770 angesehen, als Josef Schauer die Brauerei kaufte. Bereits 1811 wurde sie erweitert und nachdem die Brauerei 1823 an Franz Schauer ging, erwarb sie Nepomuk Mutzer.

1858 wurde die Brauerei Wieselburg durch einen Brand beschädigt. 1860 ging das Unternehmen an Josef Riedmüller, welcher das Areal stark erweiterte. 1888 kam der heutige Braugasthof dazu. 1912 wurden unter anderem die Brauereien in Krems, Kröllendorf, Melk und Pottenbrunn gekauft.

Bei der Gründung der österreichischen Brau AG, dem Vorgänger der Brau Union Österreich AG 1925 trat auch die Brauerei Wieselburg in die Gesellschaft ein.

Zwischen 1971 und 1973 wurde der Betrieb durch Neubauten stark modernisiert und war damals eine der modernsten Brauereien Europas.

Quelle: Wikipedia (hier darf ich das)

Grunddaten:

Wieselburger Bier_Das Stammbrau Charakteristika

Auch wenn es nicht so schmeckt und nicht so aussieht: Es handelt es sich hier um ein Bier pilsener Brauart mit relativ viel Alkohol und Stammwürzgehalt. Beide Werte decken sich eher mit dem Geschmack, denn mit der Bezeichnung.

Flaschendesign:

Die Flasche gefällt und spricht  an. Deshalb landete sie wohl auch im Einkaufswagen: So wird eine altdeutsche Traditionsverbundenheit ausgedrückt, die sich nicht zuletzt in der hochwertigen Bügelflasche (ja meist sind es wirklich die zumindest teureren Biere) und dem abgedruckten Abbild seit Äonen verstorbener Braugesellen und Meister zeigt. ==> Der traditionsverbundene Genießer möchte hier zugreifen:

12 Punkte

Wieselburger_Flasche

Im Glas:

Auch im Glas macht das Bier eine gute Figur: Vollmundig, leicht bernsteinfarben (Würze+ Alkoholgehalt) jedoch mit etwas geringer Schaumbildung:

11 Punkte

Wieselburger Glas

Geruch:

Auch der Geruch des Bieres verspricht einiges: die beschriebene Vollmundigkeit setzt sich hier fort. Sowohl die recht stark vorhandene Hopfennote als auch der reichliche Malzgehalt formen hier das Bedürfnis zu trinken. Leicht metallischer Geruch gibt geringe Abzüge:

11 Punkte

Geschmack:

Soweit, so gut! Doch dann passiert es: Man trinkt den ersten Schluck und fragt sich: Das soll ein Pils sein?! Geschmacklich werden eher Erinnerungen an „Duckstein“ wach.  Hopfig wie ein herbes Pils, gleichzeitig malzig und vollmundig….. doch zu keinem Zeitpunkt süffig. Eine Flasche ist trinkbar, doch schon nach der Hälfte hat man genug. Auch werden Erinnerungen an einen leichten Bock wach. Was immer es ist: Es ist kein süddeutsches (oder niederösterreichisches) Pils, die im Gegensatz zu den nördlicheren Varianten oftmals eine gewisse Süffigkeit beibehalten. Hier verliert das Bier!

7 Punkte

Abgang:

Der Abgang ist wie der Geschmack: Zu bitter (nicht lecker herb) zu würzig…. zu komisch.

7 Punkte

Gesamtbewertung und Fazit:

Letztlich sind Flaschenoptik und Geruch nicht entscheidend, der Geschmack ist es: Dennoch können handwerkliche Qualität, Darstellung und Geruch einen kleinen Bonus erreichen:

Somit muss hier eine Gesamtpunktezahl von 8 Punkten (3) vergeben werden.

Bei dem Bier handelt es sich um einen waschechten Österreicher: Qualitativ hochwertig, gut gebraut. Aber irgendwie merkwürdig. In der geschmacklichen Bewertung ist die Subjektivität des Verkosters & Verfassers selbstverständlich zu berücksichtigen.

Wer würzig vollmundiges Bier mit sowohl ausgeprägtem Hopfengeschmack, als auch Malzaroma testen will, ist hier sicherlich richtig.  Die deutschsprachige Bierlandschaft ist in jedem Falle Nach wie Vor vielfältig!

Wieselburger Bier_ Das Stammbräu Bewertung