September 7 2020

622. Fleuther 1420er Eichental

So langsam neigt sich mein Vorrat an regionalen Bieren dem Ende entgegen. Doch einige Biere warten noch auf ihre Verkostung. Das 1420er Eichental von Fleuther ist eines davon. Die Geldener Brauer haben vor zwei Jahren – als größere Veranstaltungen noch möglich waren – zu den Hobbit-Tolkien-Tagen in Geldern ein Bier nach alter Rezeptur entwickelt.

„Eichental ist der Name des Sportplatzes / Geländes auf dem seit 2018 die Tolkien Tage in dem kleinen Ort Pont, einem Ortsteil von Geldern stattfinden. 1420er Malz nannte man die Gerste aus dem Nordviertel, die im Jahr 1420 A. Z. geerntet wurde, aufgrund ihrer hervorragenden Qualität. Der Ausdruck “Vierzehnzwanziger” wurde später bei den Hobbits ein feststehender Begriff für ein gutes Bier.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . North England Brown Ale
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  13.1°P
Alkoholgehalt. . . . . . 5,3%
Herkunft. . . . . . . . . . . Geldern
Erscheinungsjahr. . .
2018

Fazit

In der Nase malzig, leichte Noten von Karamell und Lakritz, etwas würzig und hefig. Auf der Zunge ein Gleichgewicht aus Würze und Malz, wobei zunächst die Würze in Erscheinung tritt und sich im Verlauf die Malz- bis Karamellaromen durchsetzen. Insgesamt nicht ganz harmonisch, aber ausgewogen.

| 11 Pkt. (2)

•  https://www.fleuther.de/produkt/hobbit-bier-1420er-eichental/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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September 2 2020

Met-Bier-Projekt

Nach ziemlich genau eineinhalb Jahren Braupause habe ich zuletzt endlich wieder am Kessel gestanden und gebraut. Anlass hierfür war der Anruf meines heimatlichen Imkers, verbunden mit der Frage, ob ich denn nicht ein Met-Bier für ihn brauen könnte. Und obwohl mir bereits aus der Theorie bekannt war, dass Met-Bier eines der größten Herausforderungen für Hobbybrauer ist, habe ich zunächst zugesagt.

Da die Brauerei in der Kierberger Eule leider noch etwas auf sich warten lassen muss, habe ich es mir wieder beim Ralf vom Braukunst Vorgebirge gemütlich gemacht. Auch vor dem Hintergrund, dass ich mit diesem Bier in der Eule ohnehin anfangen wollte, hatte ich mich für ein Altbier als Basis für das Met-Bier entschieden.

Verwendet habe ich hierfür Heidelberger, Münchner und Wiener Malz sowie dunkle Caramell- und Weizenmalze. Zur Würzung habe ich die beiden Hallertauer Hopfensorten Tradition und Perle genommen. Heraus kamen knapp 25 Liter Altbier nach eigenem Rezept mit einem ungefähren Alkoholgehalt von 5% und ca. 40 Bittereinheiten.

Abgefüllt habe ich das Bier vorwiegend in Bügelverschlussflaschen, damit ich später noch den Met hinzufügen kann. Hierzu habe ich drei unterschiedliche Sorten (klassischer Honigwein, Weißtannen-Met und Kirsch-Met) zur Verfügung, die ich dem nachgärenden Bier beimische. Um einen Vergleich zu haben haben werde ich Mischungsverhältnis und Zeitpunkt variieren. Denn gibt man den Met zu früh hinzu beeinflusst er die Karbonisierung in schwer kontrollierbarer Weise und verliert an Süße, da diese mit der Resthefe zu Kohlendioxid verarbeitet wird. Wird der Met zu spät beigemengt, geht dem Bier viel Kohlensäure verloren, die kaum noch nachentstehen kann. Zudem muss auch das Mengen- und Sortenverhältnis für ein ausgewogenen Geschmack passen.

Deshalb bin nicht nur ich auf das Ergebnis sehr gespannt. Wenn es passt winkt ein schöner Auftrag. Wenn nicht, muss ich eben nochmals an den Kessel ;).

 

 

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September 1 2020

621. Gruthaus Bockwurst Bock

Nach dem Honig-Bock folgt heute nun der Bockwurst-Bock vom Gruthaus. Hierbei handelt es sich um einen obergärigen Rauchbock, bei dem das Malz in eine Räucherkämmer gehangen wurde, in der sonst eigentlich nur Bockwürste rein kommen. Besonders ist zudem die Verwendung von Roggenröstmalz.

„Metzgermeister Bernd Holstiege hat dieselbe Räuchermethode eingesetzt wie bei seinen wunderbaren Bockwürsten: bei nicht zu hoher Temperatur heiß geräuchert mit Buchenholzscheiten und Buchenholzmehl. Er ist der Letzte, der im Münsterland noch Hofschlachtung mit eigenen Tieren macht.“

Gebraut wurde das Bier übrigens bei Pott’s in Oelde.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Bock
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten-, Weizen- & Roggenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  16.9°P
Alkoholgehalt. . . . . . 7,5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Münster [Oelde]
Erscheinungsjahr. . .
2014

Fazit

In der Nase sehr rauchig, holzig und würzig mit Noten von Karamellmalz und geräucherter Salami. Am Gaumen würzig-herb, leicht bitter, ziemlich rauchig und trocken malzig. Insgesamt vollmundig, leicht cremig und recht spritzig. Nicht perfekt, aber interessant.

| 10 Pkt. (2-)

•  http://www.gruthaus.de/biere/bockwurst-bock/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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August 30 2020

620. AleMania Honey Ale | Gruthaus Heller Honig Bock

Bevor ich in den nächsten Tagen mein Bier für meinen ersten Met-Bier-Versuch abfüllen werde, gibt es für mich zur Einstimmung erst einmal zwei Honigbiere.

Das eine stammt vom Craftbier-Pionier Fritz Wülfing aus Bonn und ist ein Wieß mit Honig. Das andere kommt aus dem Münsteraner Gruthaus, ist eine heller kaltgehopfter Bock wird aber von der Brouwerij Anders im belgischen Halen produziert.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Wieß | Bock
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig | untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten- & Weizenmalz, Hopfen, Honig, Hefe | Gerstenmalz, Weizen, Hopfen, Honig, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  12°P | –
Alkoholgehalt. . . . . . 5% | 5,5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Bonn | Münster
Erscheinungsjahr. . .
2020 | 2017

Fazit

AleMania Wieß: Sehr würzig, wenig süß und etwas nach Butter im Geruch. Auf der Zunge malzig, würzig, herb mit dezenten Noten von Honig und Vanille im Hintergrund und einem süßlichen Abgang. Sonst ziemlich geschmeidig und cremig.

Gruthaus Bock: In der Nase deutlich süß nach Karamell, Honig, und Lakritz aber auch etwas Frucht- und Alkoholaromen. Geschmacklich ebenfalls klare Noten von Karamell und Honig, zu denen sich eine Malz- und Bittersüße gesellt. Noch vor dem eher trockenem Abgang kommt auch das Alkoholaroma durch. Insgesamt cremig und vollmundig.

Alles in allem hat mir der Honig-Bock etwas besser gefallen. Im Vergleich zum Honig-Wieß, bei dem der Honig nicht mehr wirklich im Endprodukt, kommt hier die Honig-Note noch deutlich hervor. Gepaart mit den Hopfenaromen der Kalthopfung ein durchaus interessantes Erlebnis der Sinne.

| 9 Pkt. (3+) / 12 Pkt. (2+)

•  https://www.alemaniabonn.de/unser-bier/ | http://www.gruthaus.de/biere/heller-honigbock/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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August 23 2020

619. St. Peter’s Without Original

Zum Abschluss meiner letzten Elternzeit gibt es ein Bier, dass ich noch vor einigen Monaten beim Außerhausverkauf der Brühler Eule geholt habe.

Das alkoholfreie Amber Ale kommt aus der Provinz von Suffolk im tiefen Osten Englands.

„Brewed with skill and patience at one of Britain’s finest small breweries.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Amber Ale
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Roggen, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 0,0%
Herkunft. . . . . . . . . . . St. Peter´s Hall
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

In der Nase Aromen von Gemüse, Honig, etwas Karamell und Holz. Am Gaumen vor allem malzig, recht würzig und herb mit ein wenig Lakritz-Süße. Insgesamt trocken und ziemlich lasch. Gerade im Gegensatz zu den durchaus überdurchschnittlichen Porters und Stouts von St. Peter, fällt das alkoholfreie Original ziemlich ab. Weder außerordentliche Süffigkeit noch ein besonderer Charakter prägen das Bier, das nicht unbedingt Lust auf mehr alkoholfreie Erfrischung macht.

| 7 Pkt. (3-)

 •  https://www.stpetersbrewery.co.uk/

Prost & guten Abend! 🍻

 

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August 22 2020

Blogbier, die LV. – Elternzeit-Ende

Kurz vor Ende meiner letzten Elternzeit haben es beim Besuch meiner Schwiegereltern folgende Biere auf die Liste geschafft:

Bier-Notizen:

 

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August 20 2020

618. Maisel & Friends Sour IPA

Nachdem ich nach etwa eineinhalb Jahren endlich wieder am Braukessel stand – ich werde später noch darüber berichten – habe ich mir abends die neueste Flaschenpost aus Bayreuth gegönnt.

Drin war das erste Sour IPA von Maisel. Ein durchaus seltener Bierstil, der dem ohnehin schon fruchtigen IPA noch eine säuerliche Note verleiht.

„Splish Splash – it’s Sour IPA Summertime!“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Sauer-IPA
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  15.3°P
Alkoholgehalt. . . . . . 6,6%
Herkunft. . . . . . . . . . . Bayreuth
Erscheinungsjahr. . .
2020

Fazit

In der Nase wirklich sehr fruchtig und säuerlich. Allerdings rieche ich auch ein leichtes Spüli-Aroma. Auch am Gaumen sehr fruchtig und klar aber nicht unangenehm sauer. Ansonsten sind noch geringe holzige Noten und etwas Bittere vernehmbar. Insgesamt vollmundig und dennoch sehr süffig und prickelnd. Eine wirklich gute Erfrischung an heißen Sommerabenden.

| 11 Pkt. (2)

 •  https://maiselandfriends.com/biere/limited/sour-ipa/

Prost & guten Abend! 🍻

 

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August 17 2020

617. Mücke Ruhr Export | Rudat dortmundstyle Exportbier

Als letztes Duell geht’s um das vormals beliebteste Bier des Ruhrgebiets – das Export. Ins Rennen geht die Mücke aus Essen und ein styliger Vertreter, der von der Craftbier-Schmiede Freigeist Bierkultur in der Vormann-Brauerei für den Getränkefachhandel Rudat aus Dortmund gebraut wurde.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Export
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  13°P | –
Alkoholgehalt. . . . . . 5,5% | 5,5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Essen | Hagen-Dahl [Dortmund]
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

Mücke: Buttrig, würzig, malzig und karamellig im Geruch. Auf der Zunge vollmundig, würzig, (zu) herb, wenig Malz bei mittlerer Rezenz und herbem Abgang.

Rudat: In der Nase erdig, holzig, harzig und gemüsig. Geschmacklich süffig, holzig, würzig, herb, gering blumig. Leicht säuerlich-süßer Abgang bei geringem Kohlensäuregehalt.

Insgesamt klarer Sieger: das Ruhr Export von Mücke. Zwar hat dies auch nicht ganz mein Export-Geschmack getroffen, ist aber im Vergleich zum stiluntypischen und wohl leider etwas oxidierten Rudat mindestens solide und empfehlenswert.

| 11 Pkt. (2) / 6 Pkt. (4+)

•  https://www.fleuther.de/produkt/ruhr-export/ | https://www.facebook.com/rudat.getraenke

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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August 16 2020

Blogbier, die LIV. – Kassel

Beim Besuch des Uropas meiner Kinder hatte die Gelegenheit folgende Biere in die Liste aufzunehmen:

Bier-Notizen:

 

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August 15 2020

616. Dellmann’s Pale Ale | Hensen Pale Ale | Fleuther Oli’s Pale Ale

Der nächste Direktvergleich wartet sogar mit drei Bieren auf. Allesamt Pale Ales. Es treten an Mönchengladbach, Geldern und Wermelskirchen.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pale Ale
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  – | 12.8°P | 13.8°P
Alkoholgehalt. . . . . . 5% | 5,1% | 5,8%
Herkunft. . . . . . . . . . . Mönchengladbach | Geldern | Wermelskirchen
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

Hensen: Maracuja, Litschi und dunkle Beeren liegen in der Luft, die von einer buttrigen Bittere begleitet werden. Geschmacklich hellmalzig, hopfen-fruchtig, leicht bitter und dumpf herb. Bittersüßer Abgang und sonst eher lasch.

Fleuther: In der Nase gemüsig mit Noten von Mango und anderen Zitrusfrüchten. Auf der Zunge cremig, hopfig-süßlich und eine recht deutliche Bittere. Prickelfaktor medium.

Dellmann’s: Intensiv blumig, wenig fruchtig mit Karamell-Noten im Geruch. Mild süßlich, malzig, leicht würzig, hopfig-fruchtig-herb aber mit kaum richtigerer Bittere am Gaumen.

Während das Pale Ale aus Mönchengladbach und das OPA trotz unterschiedlicher Aromenausprägungen ziemlich gleichaufliegen, fällt der Vertreter aus dem Bergischen etwas ab, da es mir am wenigsten stiltypisch daherkommt.

| 10 Pkt. (2) / 10 Pkt. (2) / 9 Pkt. (3+)

https://brauerei-hensen.de/#_bierehttps://www.fleuther.de/biersorten/ | https://dellmanns.de/de/beer

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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August 8 2020

615. Dellmann’s Märzen | Remscheider Stammtisch Märzen

Anstatt wie eigentlich geplant übers Wochenende nach Westfalen zu fahren, beginne ich heute mit den Vergleichsverkostungen der regionalen Biere, die ich im Rahmen der „Support your Locals“-Kampagne zugelegt hatte. Nachdem ich zuletzt diverse Pils einzeln verkostet hatte, möchte ich nun drei Bierstile im direkten Vergleich gegeneinander antreten lassen. Den Start macht heute das Märzen.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Märzen
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  14°P | 13°P
Alkoholgehalt. . . . . . 5,5% | 5,5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Wermelskirchen | Remscheid
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

Dellmann’s: sehr schön hellmalzig, gering würzig und mit Noten von Karamell, Vanille, Holz und Buttergemüse im Geruch. Auf der Zunge vollmundig, malzig, herb, leicht würzig, bittersüß, relativ trocken mit mittlerer Rezenz.

Stammtisch: In der Nase fruchtig, süß und leicht würzig. Geschmacklich säuerlich, fruchtig, hellmalzig mit geringen Noten von Karamell und Lakritz.

Insgesamt konnte mich das Märzen von Dellmann’s deutlich besser überzeugen. Zwar war es fast zu herb für ein Märzen, aber im Vergleich zum ziemlich oxidierten Stammtisch Märzen aus Remscheid, ist das fast vernachlässigbar.

| 11 Pkt. (2) / 6 Pkt. (4+)

•  https://dellmanns.de/de/beerhttps://www.remscheider-brau.de/shop/biere

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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August 2 2020

Blogbier, die LIII. – Greifswald

Beim Besuch von Alex in Greifswald haben wir folgende Biere verkostet:

Bier-Notizen:

 

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Juli 30 2020

614. Blue Cat Schützenkönig

Als letztes Pils kommt nun der Schützenkönig vom Blue-Cat an die Reihe. Die Brauerei aus Erftstadt-Lechenich musste zwar Corona-bedingt ihren Restaurant-Betrieb einstellen, braut aber einstweilen weiter und verkauft das Ergebnis in Flaschen vor Ort.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pils
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 4,8%
Herkunft. . . . . . . . . . . Erftstadt-Lechenich
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

Am Riechkolben eher säuerlich, würzig, hellmalzig und gemüsig. Am Gaumen malzig-süß und hopfig-herb mit mittlerer Würze und Noten von Zitronengras. Insgesamt ein guter Körper mit passendem Prickelfaktor. Als letztes Pils meiner kleinen Regionalvergleichsreihe dasjenige, was am ehesten dem Bierstilstereotyp entspricht.

| 12 Pkt. (2+)

• https://www.bluecat-restaurant.de/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 29 2020

613. Ennert Bräu Beethoven Pilsener

Als vorletztes Pils geht das Beethoven-Bräu aus Bonn-Pützchen ins Rennen. Seit 1991 dort ansässig ist die Ennert-Brauerei mit angeschlossenem Restaurant. Das Bier ist seither eine kleine Rarität, da man es nur vor Ort erwerben kann.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pils
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 5,3%
Herkunft. . . . . . . . . . . Bonn
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

In der Nase säuerlich, hellmalzig und würzig. Dies setzt sich auch auf der Zunge fort, wenngleich noch gemüsige, leicht süßliche und hopfige Noten hinzukommen. Insgesamt sehr spritzig, aber wenig herb.

| 7 Pkt. (3-)

https://www.wir-brauen-bier.de/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 28 2020

612. AleMania Bonner Pils

Zum vierten Pils der Reihe, komme ich wieder etwas näher zur Heimat. Das Bonner Pils ist dabei das erste untergärige Bier, das Craftbeer-Pionier Fritz Wülfing herausgegeben hat.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pils
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  12°P
Alkoholgehalt. . . . . . 5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Bonn
Erscheinungsjahr. . .
2020

Fazit

Sowohl in der Nase als auch auf der Zunge ziemlich sauer. Etwas im Hintergrund dumpfe helle Malzaromen. Sonst kommen Würze, Hopfen und Gemüsenoten deutlicher heraus als eher dezente Noten von Holz und Erde. Insgesamt nur gering herb und kaum bitter bei geringem Prickelfaktor. Man merkt diesem Pils die Aromabeigabe des Hopfens an, allerdings schlägt diese für meinen Geschmack zu säuerlich an.

| 7 Pkt. (3-)

https://www.alemaniabonn.de/unser-bier/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 27 2020

611. Remscheider Bräu Pils

Pils #3 kommt aus dem geographischen Zentrum von der Region Rhein-Ruhr.

„Is super!“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pils
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 4,8%
Herkunft. . . . . . . . . . . Remscheid
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

Geruchlich hellmalzig sowie leicht fruchtig und gemüsig. Am Gaumen herb, würzig und leicht bitter. Insgesamt ziemlich spritzig bei mittlerem Körper. Im Vergleich zu den vorherigen Pils deutlicher im Stereotyp, aber zu wenig ausbalanciert hinsichtlich Herbe, Bittere und Malzanteil.

| 9 Pkt. (3+)

• https://www.remscheider-brau.de/shop/biere/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 24 2020

610. Hensen Pils

Pils #2: Hensen aus Mönchengladbach.

„Wir nennen es nur nicht Craftbier – für uns ist es einfach Brauhandwerk.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pils
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 4,8%
Herkunft. . . . . . . . . . . Mönchengladbach
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

Fruchtig-säuerlich, würzig und gemüsig im Geruch. Geschmacklich vor allem fruchtig-herb mit etwas Noten von Zitronengras. Malz und Würze halten sich sehr dezent im Hintergrund. Insgesamt recht prickelnd mit mittelkleinem Körper. Wie gestern kein Pils von der Stange, allerdings ist mir diese Interpretation einfach zu fruchtig und zu wenig hopfig-herb.

| 9 Pkt. (3+)

 • https://brauerei-hensen.de/#biere

Prost & guten Abend! 🍻

 

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Juli 23 2020

609. Dellmann’s Pils

In den letzten Beiträgen habe ich neben den Bieren aus dem Norden einige Biere einer Brauerei vorgestellt. Ab heute möchte ich wieder an meine Reihe regionaler Biere anknüpfen, die ich dafür unterbrochen hatte. Dabei werde ich in den kommenden Tagen und Wochen diverse Pilsener unterschiedlicher Brauereien miteinander vergleichen.

Beginnen wird das Pils meines neuen Brauerei-Geheim-Tipps Dellmann aus Wermelskirchen.

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pils
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  11.8°P
Alkoholgehalt. . . . . . 4,8%
Herkunft. . . . . . . . . . . Wermelskirchen
Erscheinungsjahr. . .
2019

Fazit

Eine durchaus interessante Pils-Variante. Im Riechkolben malzig, gemüsig sowie buttrig und damit ein wenig an Pilsner Urquell erinnernd. Am Gaumen sehr grasig, fruchtig-herb, buttrig und im Abgang herb-süß. Insgesamt wieder sehr cremig mit mittelgroßem Körper, aber etwas zu wenig spritzig. Damit wird die Messlatte schon zu Beginn hoch gelegt.

| 12 Pkt. (2+)

 • http://dellmanns.de/de/beer/

Prost & guten Abend! 🍻

 

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Juli 20 2020

608. Apostelbräu Hopfen Prof.

Zum Abschluss meiner Apostelbräu-Reihe gibt es ein Bier, das schon mal einen Vorgeschmack auf den Frühherbst gibt. Denn jedes Jahr im September steht die Hopfenernte an. Und auch Apostelbräu hat die Gelegenheit genutzt und letztes Jahr ein Bier mit frisch gepflücktem Hopfen gebraut.

„Jeder weiß wie man Bier trinkt und was passiert, wenn es zu viel war. Wie es entsteht wissen nur wenige.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Kellerbier
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten- & Dinkelmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Hauzenberg-Eben
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

In der Nase Noten von Butter, Gras, Vanille und Frucht. Am Gaumen leicht herb und hopfig-fruchtig, würzig und süßmalzig sowie etwas holzig. Insgesamt etwas weniger Cremigkeit und einen größeren Körper mit mittelkleiner Rezenz. Die geübte Zunge bildet sich zudem ein die ätherischen Öle des frischen Hopfens erkennen zu können.

| 12 Pkt. (2+)

https://www.apostelbraeu.de/sortiment-1/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 19 2020

607. Apostelbräu Roggen

Weiter geht es hier in der Reihe der Biere alternativer Getreide von Apostelbräu. Das vorletzte Bier der kleinen aber feinen Reihe ist das Roggen. Wie es der Name unschwer verrät, wird dieses in der Hauptsache mit Roggenmalz gebraut. Aber auch Malze von Gerste, Weizen und Dinkel sind enthalten und machen es damit zum 4-Korn-Bier.

„Jeder weiß wie man Bier trinkt und was passiert, wenn es zu viel war. Wie es entsteht wissen nur wenige.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Roggen-Weizen
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten-, Roggen-, Weizen- & Dinkelmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Hauzenberg-Eben
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

In der Nase würzige Noten von Getreide, Karamell und etwas Laktritz. Am Gaumen dunkelmalzig, getreidig-süß, dezent würzig mit einer Portion Süßholz. Insgesamt ebenfalls cremig und süffig mit angenehmem Körper.

| 12 Pkt. (2+)

https://www.apostelbraeu.de/sortiment-1/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 18 2020

606. Apostelbräu Einkorn-Bier

Weiter geht es hier in der Reihe der Biere alternativer Getreide von Apostelbräu. Heute am Start das Einkorn-Gourmet-Bier, dass auch in der Hauptsache mit Einkornmalz gebraut wurde.

Einkorn ist der Urahn des heutigen Weizen und zeichnet sich durch seine Robustheit und intensiveren Geschmack aus.

„Jeder weiß wie man Bier trinkt und was passiert, wenn es zu viel war. Wie es entsteht wissen nur wenige.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Kellerbier
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten- & Einkornmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Hauzenberg-Eben
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

In der Nase süßlich-malzig, nussig, würzig und nach Vanille. Am Gaumen strohig, grasig, etwas herb mit süßmalzigem Abgang. Insgesamt ziemlich cremig und angenehm süffig mit mittlerer Rezenz. Ein wirklich empfehlenswerter Tropfen.

| 13 Pkt. (1-)

https://www.apostelbraeu.de/sortiment-1/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 9 2020

605. Apostelbräu Schwarzer Hafer

Nach dem gestrigen sehr guten 5-Korn folgt nun heute der schwarze Hafer vom Apostelbräu.

Es ist das mir einzig bekannte Bier, dass mit dem seltenen schwarzen Hafer gebraut ist und macht somit dem Bierstil Schwarzbier außerordentliche Ehre.

„Jeder weiß wie man Bier trinkt und was passiert, wenn es zu viel war. Wie es entsteht wissen nur wenige.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Schwarzbier
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten- & Hafermalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 4,8%
Herkunft. . . . . . . . . . . Hauzenberg-Eben
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

In der Nase harzig, strohig mit Noten von Zartbitter . Geschmacklich recht malzig, getreidig und ebenfalls strohig mit Zartbitter gepaart mit einer leichten Würze und Fruchtsäure. Insgesamt kommt der Schwarze Hafer süffig und leicht cremig daher. Doch eigentlich muss man ihn proBiert haben, um zu verstehen, welch außergewöhnlichen Aromen durch dieses seltene Getreide erzeugt werden. Einfach klasse, was Braumeister Rudi Hirz vom Apostelbräu in die Flasche bringt.

| 12 Pkt. (2+)

https://www.apostelbraeu.de/sortiment-1/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 8 2020

604. Apostelbräu 5-Korn

Nach den gestrigen beiden fassgelagerten Bieren, geht heute die Reihe des Kernsortiments vom Apostelbräu los.

Den Beginn macht dabei direkt mein Favorit: Das 5-Korn-Bier. Neben Gerste und Weizen, befinden sich noch Dinkel, Roggen und Emmer darin. Ein BIer, das also genau nach meinem Geschmack sein dürfte.

„Jeder weiß wie man Bier trinkt und was passiert, wenn es zu viel war. Wie es entsteht wissen nur wenige.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pale Ale
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gersten-, Weizen-, Dinkel-, Roggen- und Emmermalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 5%
Herkunft. . . . . . . . . . . Hauzenberg-Eben
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

In der Nase säuerlich, getreidig, gemüsig und würzig. Am Gaumen kommt das 5-Korn eher mild und süffig daher. Aromatisch stehen helles Malz, Nuss und Karamell im Vordergrund. Hinzu kommen leicht würzige und hefige Noten.
Dieses Mehrkornbier beweist erneut, wie viel Vielfalt im Getreide steckt und dass dies viel mutiger genutzt werden sollte. Prädikat: absolut empfehlenswert!

| 13 Pkt. (1-)

https://www.apostelbraeu.de/sortiment-1/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 7 2020

603. Hirz-Bräu Capt’n Spelt & Granites Tub

Auch in/im Norden gekauft, aber aus dem tiefsten Süden Deutschlands kommen die Biere, die ich in den nächsten Tagen vorstellen möchte.

Allsamt stammen sie aus dem Hause Apostelbräu, was auf eine bewegte Geschichte seit 1890 zurückblicken kann. Schon zu Gründungszeiten lief die Brauerei eher schlecht denn recht, da kein gelernter Brauer zur Verfügung stand – Gründer Josef Hirz hatte sich eher der Naturheilkunde verschrieben. Drei Generationen später stand die Brauerei dann kurz vor der Schließung, als sich sein Urenkel Mitte der 1960er dazu entschloss die Brauerei auf der grünen Wiese neu aufzubauen. Mit dem heutigen Inhaber entstand dann schließlich um 1990 die erste Dinkelbierbrauerei Deutschlands. Seither liegt das Augenmerk vom Apostelbräu auf die Entwicklung und Herstellung von Bieren alternativer Getreidearten, wie neben dem Dinkel auch Emmer, Einkorn, Roggen oder Hafer. Seit einigen Jahren mischt man zudem auch im sogenannten Craftbeer-Segment mit.

Zwei dieser Biere möchte ich heute gegenüberstellen. Beide sind holzfassgelagert, das eine im Caribbean-Rumfass, das andere im Tennessee-Whiskyfass. Und beide werden selbstverständlich mit Dinkelmalz gebraut.

„Jeder weiß wie man Bier trinkt und was passiert, wenn es zu viel war. Wie es entsteht wissen nur wenige.“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pale / Amber Ale
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Dinkelmalz, (Weizenmalz,) Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 7% | 5,1%
Herkunft. . . . . . . . . . . Hauzenberg-Eben
Erscheinungsjahr. . .
?

Fazit

Capt’n Spelt:
In der Nase sehr intensiv nach Vanille, Holz und dunklem Rum. Geschmacklich schon sehr alkoholaromatisch mit bittersüßen und erdigen Aromen von Rum, Vanille und Getreide. Überdies recht cremig und vollmundig mit mittlerer Rezenz.

Granites Tub:
Geruchlich recht säuerlich, fruchtig, leicht holzig und etwas nach Whisky. Auf der Zunge würzig, erdig, säuerlich mit geringen Alkoholnoten. Insgesamt ein schlanker Körper und eine geringe Spritzigkeit.

| 11 Pkt. (2) // 9 Pkt. (3+)

https://www.apostelbraeu.de/sortiment-1/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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Juli 4 2020

602. Freie Brau Union Bremen Deichbier

Unser Ferienhaus an der Nordsee lag nur wenige hundert Meter vom Deich entfernt. Umso passender war das Bier, was ich im Getränkemarkt in Norden gefunden hatte.

Das Deichbier ist ein helles Lagerbier von der 2015 neugegründeten Union-Brauerei in Bremen. 1907 erstmals entstanden, musste diese 1968 im Rahmen der beginnenden Biermarktkonzentration schließen. Zwischen 1748 und 2015 sank die Zahl der Bremer Brauereien von 35 auf 3. Dies wollten ein paar bierbegeistere und brauerfahrene Bremer ändern und gründeten die Marke neu. Der Zusatz Frei soll dabei nicht nur die Verbundenheit zur Freien Hansestadt zeigen, sondern auch für die Unabhängigkeit der Brauerei stehen. Gebraut wird im Gebäude der alten Unions-Brauerei, wo sich auch ein Braugasthof befindet. Neben dem Deichbier braut die Freie Union zahlreiche weitere (saisonale) Traditions- wie Kreativbiere.

„Alte Liebe – frischer Durst“

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Pale Lager
Brauart
. . . . . . . . . . . untergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Stammwürze
. . . . . .  11.4°P
Alkoholgehalt. . . . . . 4,9%
Herkunft. . . . . . . . . . . Bremen
Erscheinungsjahr. . .
2015

Fazit

Der Geruch ist hellmalzig, würzig und angenehm buttrig. Auf der Zunge kommt es würzig, leicht herb, grasig und malzsüß daher. Insgesamt hat es eine gute Textur mit passendem Körper. Kein Bier für Freaks, aber definitiv eins, von dem man gerne mehr als eins gehabt hätte.

| 12 Pkt. (2+)

https://brauerei-bremen.de/deichbier/

Prost & guten Abend ! 🍻

 

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