Mai 23 2021

Blogbier, die LXII. – Angrillen

Trotz des trüben Frühlings haben wir mit unseren Freunden aus Herzebrock-Clarholz angegrillt.

Bier-Tafel:

 

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März 27 2021

Blogbier, die LIX. – EMH 4.

Zum vierten Geburtstag meiner mittleren haben uns meine Schwiegereltern besucht.

Bier-Tafel:

 

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Dezember 27 2020

Weihnachten 2020

Unser Weihnachtsfest wurde neben Cocktails aus der HausmannBar mit folgenden Bieren begangen:

Bierfacts:

Ich hoffe auch Ihr hattet ein ähnlich schönes (und bieriges) Weihnachtsfest.

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Dezember 11 2020

Blogbier, die LVIII. – Braukunst Vorgebirge

Gegen Ende des Jahres habe ich endlich mal wieder bei Ralf vom Braukunst Vorgebirge gebraut. Mit dabei war auch Martien – ehemaliger Brauer der de Dochter van de Korenaar-Brauerei aus Belgien:

Bier-Notizen:

 

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November 28 2020

Blogbier, die LVII. – 33.

Anlässlich unser beider 33. Geburtstag haben Nils und ich uns folgende Tropfen gegönnt:

Bier-Notizen:

 

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September 27 2020

Blogbier, die LVI. – HC

Beim einzigen Besuch dieses Jahr in Herzebrock-Clarholz konnte ich folgende zwei Bier neu listen:

Bier-Notizen:

 

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August 2 2020

Blogbier, die LIII. – Greifswald

Beim Besuch von Alex in Greifswald haben wir folgende Biere verkostet:

Bier-Notizen:

 

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Juni 23 2020

Urlaub an der ostfriesischen Nordsee, die II.

Vor zwei Jahren war ich bereits einmal mit meiner Familie an der ostfriesischen Nordseeküste. Dieses Jahr zog es uns mit Kind #3 im ersten Teil meiner letzten Elternzeit erneut dorthin. Ich nutzte die Gelegenheit, um meinen Biervorrat mal etwas zu tilgen. Auf den Plan standen neben diversen Discounter-Craftbieren auch nicht gelistete Biere aus den dortigen Märkten.

Bierfacts:

 

Vielen Dank im Zuge dessen auch an dieser Stelle nochmals an die beste Familie der Welt für diesen tollen Bauernhof-Nordsee-Urlaub.

Weitere Infos auch unter: http://www.ostfriesland.de/mein-ostfriesland/bummeln-und-kulinarik/regionale-spezialitaeten/bierkultur/ostfrieslands-brauereien.html?Brauereien=.

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April 4 2020

Blogbier, die LII. – Corona

In Zeiten von Corona haben uns meine Schwiegereltern einen Besuch abgestattet. Diese Biere wurden dabei neu gelistet:

Bier-Notizen:

 

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März 23 2020

Blogbier, die LI. – EMH III.

Beim Besuch von Nils anlässlich des Geburtstages seines Patenkindes haben es folgende Biere auf die Liste geschafft:

Bier-Notizen:

Vielen Dank an Nils für den Besuch.

 

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Januar 2 2020

Silvester 2019

Die letzten Stunden und Minuten in 2019 wurden mit dieser Bierauswahl erneut im beschaulichen Herzebrock-Clarholz begangen:

Bierfacts:

Zudem habe ich vom Christkind noch ein verspätetes Weihnachtsgeschenk bekommen: eine Herrenhandtasche für sechs ausgewählte Biere :).

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Sabrina und René für die wie immer hervorragende Gastfreundschaft. Alles Gute euch vier in 2020.

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Dezember 27 2019

Weihnachten 2019

Unser Weihnachtsfest wurde neben Cocktails aus der HausmannBar mit folgenden Bieren begangen:

Bierfacts:

Ich hoffe auch Ihr hattet ein ähnlich schönes (und bieriges) Weihnachtsfest.

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Dezember 14 2019

Blogbier, die L. – Eigenheim

Beim ersten Besuch von Nils in unserem Eigenheim haben es folgende Biere auf die Liste geschafft:

Bier-Notizen:

 

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Oktober 5 2019

Blogbier, die XLIX. – Adé

Beim Abschied von meiner aktuellen Abteilung sowie einem Termin am Niederrhein konnte ich folgende Biere neu listen:

Bier-Notizen:

 

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August 18 2019

Blogbier, die XLVIII. – Friends

Folgende Biere haben es in den letzten Wochen außerhalb der Rezensionen auf die Liste geschafft:

Bier-Notizen:

Vielen Dank auch wieder an Sabrina, René und Nils für den Besuch.

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März 31 2019

Blogbier, die XLV. – EMH II.

Im Rahmen des Besuchs von Nils zum Geburtstag seines Patenkindes haben es folgende Biere auf die Liste geschafft:

Tasting-Notizen:

  • Edel Export Hell:
    – 5,4%; untergärig
    – gebraut durch Tucher in Fürth/Nürnberg
      süß, buttrig, hellmalzig, hefig, ganz leicht herb
    mittelkleiner Körper, würzig, herb, hefig, gering malzig, getreidig, feinperlig, herb- süßer Abgang
  • Lederer Pils:
    – 5,1%; untergärig
    – die Marke gehört zum Lederer Bierkontor – einem der ältesten Unternehmen Nürnbergs
    – ebenfalls durch Tucher gebraut
    dünn, säuerlich, gemüsig, würzig
      mittlerer Körper, leicht säuerlich, hellmalzig, würzig, gemüsig, leicht holzig, feinperlig, dünner Abgang
  • Rosenheimer Märzen:
    – 13.5°P; 5,6%; untergärig
    – von der 1543 gegründeten Brauerei Flötzinger
    herb, hefig, bananig, malzig
      mittelgroßer Körper, malzig, hefig, leicht bananig, getreidig, feinperlig, süß malziger Abgang
    https://www.floetzinger.de/produkt/floetzinger-maerzen
  • Das Echte:
    – 13.3°P; 6,7%; obergärig
    – vom 1878 entstandenen Schwaben Bräu
    – als erstes Bier Deutschlands wird es 1897 motorisiert ausgeliefert
    – 2007 wird das Unternehmen durch einen Nachfahren der in den 90ern fusionierten Dinkelacker-Brauerei  re-privatisiert
    hellmalzig, leicht säuerlich, harzig, etwas gewürzig
      mittelkleiner Körper, hellmalzig, würzig, herb, feinperlig, herb harziger Abgang
    https://www.schwabenbraeu.de/sortiment.html
  • Neuzeller Stout Beer:
    – 8,1%; obergärig
    – Imperial Porter von der heutigen Familienbrauerei mit klösterlichen Wurzeln bis 1416
    – bekannt durch eine Vielzahl kreativer Biere, die manchmal übers Ziel hinaus schießen
    rotmalzig, süßlich, harzig, Karamell
      mittelgroßer Körper, malzig, Karamell, ganz leicht bitter-holzig feinperlig, süßlich karamelliger Abgang
    https://www.klosterbrauerei.com/shop/Produkte/Imperial-Porter/193
  • Beura Bockbier:
    – 18.5°P; 7,8%; untergärig
    – von der Osnabrücker Kreativbrauerei (est. 2016)
    – Limited Edition 2018: barrel-aged im Tequilafass
    sehr hopfig fruchtig nach Grapegruit, Litschi und Ananas, hellmalzig, harzig, buttrig, grasig, leicht herb
      mittelgroßer Körper, herb-grasig, dumpf fruchtig, hopfig-herb, matt, herb-hopfiger Abgang
    https://www.beura.de/http-www-beura-de/
  • Detmolder Kellerbier:
    – 11°P; 4,8%; untergärig
    – gebraut von der 1853 gegründeten Privat-Brauerei Strate, die von drei Frauen geführt wird
    fruchtig, hopfig, grasig, Citra, hellmalzig, waldig
      kleiner Körper, bitter, grasig, herb, gering fruchtig, matt, fruchtig herber Abgang
    https://brauerei-strate.de/unsere-biere/#detmolder-kellerbier

Vielen Dank auf diesem Wege an Nils für seinen Besuch, die Biere und die wie immer tollen Gespräche.

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März 2 2019

485. költ – vereint gebraut

„költ – vereint gebraut.“

Helau und Alaaf an alle Jecken im Land!

Passend zum Karnevalswochenende gibt es heute ein Bier, das wohl wie kein zweites die rheinische Fastnacht in bieriger Weise verkörpert. Denn es vereint die beiden rivalisierenden Bierstile Alt und Kölsch aus den stets konkurrierenden Rheinmetropolen Düsseldorf und Köln.

Beide Biere und beide Städte trennen augenscheinlich Welten und doch sind sie sich näher als man zunächst vermutet. So zeigt sich insbesondere an Karneval, wie ähnlich sich die Landeshauptstadt und die Domstadt eigentlich sind. Und auch Alt und Kölsch sind sich in der Bierstillandschaft relativ nahe. So sind beide obergärig, recht hoch vergoren, gefiltert und eher malz- als hopfenbetont.

2014 fiel dies auch den befreundeten Design-Studenten Hans und Matthias aus Düsseldorf auf und die Idee eines neuen Bieres, das beide Welten miteinander verbindet war geboren. Genau zwischen den beiden Großstädten fanden sie dann mit Henning von der Monheimer Biermanufaktur auch einen, der die Unternehmung auch mit Leben füllen konnte. Im August 2017 konnte dann auch das erste Költ gebraut werden. Um es jedoch auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde zunächst noch etwas Startkapital benötigt. So wurde ein Crowdfunding gestartet, welches binnen kurzer Zeit 20.000€ aber auch die Erkenntnis einbrachte, dass die Kapazitäten in Monheim zu gering sind, um die Nachfrage decken zu können. So fand man nach etwas längerer Suche in Krefeld [vermutlich Königshof] eine Brauerei, die sich der Sache annahm. Exakt ein Jahr nach dem ersten Költ-Sud machten sich die beiden dann auch hauptberuflich selbstständig und hatten Glück vom Gründerstipendium.NRW belohnt worden zu sein. Im Oktober letzten Jahres fand dann die erste ordentliche Abfüllung vom Költ statt.

Bereits über ein Jahr zuvor bin ich jedoch in den Genuss einer limitierten Sondererstauflage des Költ gekommen, den ich im vergangenen Sommer in der Brühler Eule geteilt proBiert hatte. Aufgrund nicht ganz optimaler Lagerbedingungen und Überschreitung des MHD gelangte ich jedoch nicht zu einem belastbaren Urteil. Aus diesem Grunde hatte ich mich mehrfach aufgemacht, um an das einzigartige Bier zu kommen und es dann auch vor einigen Wochen gefunden.

Und welche Zeit könnte für eine Verkostung nicht besser passen als mitten im Straßenkarneval…

„Endlich ein Bier für das gesamte Rheinland – obergärig gebraut mit den besten Zutaten aus Köln und Düsseldorf. Süffig und würzig zugleich verbindet es zwei Rivalen auf die schönste Art und Weise – in der Flasche. So entstand in Monheim am Rhein, genau in der Mitte, ein einzigartiger Geschmack, der keine Grenzen kennt. Das ist költ.“

 

Steckbrief

Stil. . . . . . . . . . . . . . . Kölsch-Alt/Költ
Brauart
. . . . . . . . . . . obergärig
Zutaten. . . . . . . . . . . Gerstenmalz, Hopfen
Stammwürze
. . . . . . 
Alkoholgehalt. . . . . . 5,2%
Herkunft. . . . . . . . . . . Monheim/Krefeld
Erscheinungsjahr. . .
2017

Bewertung

  • Flaschendesign + Kronkorken:___13
  • Aussehen:____________________11
  • Geruch:______________________7/11
  • Geschmack:__________________6/9
Fazit

  | säuerlich, hellmalzig, wenig Karamell, blumig /// sehr malzig, Karamell, blumig, grasig, buttrig, würzig
  | oxidiert, sauer, mittelmalzig, fruchtig, kaum Karamell, wenig Kölsch oder Alt /// mittelkleiner Körper, malzig, etwas würzig, grasig, waldig, leicht Karamell, etwas bittersüß, feinerplig-matt, süß-grasiger Abgang
  | Gerade im Direktvergleich zur leicht oxidierten Erstversion im Sommer, kommt das frische Költ deutlich passiger daher. Es vereint durchaus eine Würze vom Alt mit der Süffigkeit eines Kölsch. Insgesamt auch gut malzbetont. Mir persönlich ist es allerdings etwas zu lasch und wenig intensiv. Zudem merkt man dem Költ dann doch die Zerrissenheit zwischen den beiden Welten an, zu der meiner Zunge nach noch kein harmonisches Gesamtbild geformt werden konnte. In Punkten resultieren daraus dann 10 (2-), das sich dennoch sehen bzw. schmecken lassen kann.

 • https://www.koeltbier.de/https://www.welt.de/wirtschaft/article173162600/Koelt-Ein-neues-Bier-soll-die-rheinische-Rivalitaet-beenden.html

Prost & guten Abend! ?

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Februar 3 2019

Bar Balthasar Bonn

Germania Kölsch | Germania Pils | Germania Weizen | Landgang Dunkle Macht | Beavertown Neck Oil | Garage That Chihuahua | Tilquin Oude Geuze | De Moersleutel Coconut Milkshake Smeerolie | Buddelship Blondes Biest

Am vergangenen Wochenende habe ich es endlich geschafft der neuen Craftbier-Institution in der ehemaligen Hauptstadt einen Besuch abzustatten. Nach einem Heimwerker-Tag mit meinem Kollegen Matthias hatten wir die Gelegenheit genutzt eh schon in Bonn zu sein und auch noch die Familienbetreuung sichergestellt zu haben.

Ende des letzten Jahres wagten die Bonner Geschwister Felicitas und Oliver Fischer den Schritt in die Selbstständigkeit und kombinierten ihre beiden Leidenschaften Bier und Hotel zum ersten Bonner Bierhotel inklusive der ersten Craftbier-Bar der Bundesstadt. Damit zieht Bonn nach etwas mehr als zwei Jahren mit der Dom-Metropole gleich und bietet endlich einen gastronomischen Anker in Sachen Biervielfalt und hoffentlich auch Qualität. Nicht nur das Interieur haben die beiden selbst entworfen, auch gebraut werden soll in Kürze an der Brüdergasse. Als langjähriges Mitglied der Bonner Heimbrauer, sollte es zumindest von der Erfahrung für Oliver kein Problem darstellen.

Tasting-Notizen / Bierfacts:

  • Germania Kölsch :
    – obergärig; 4,9%
    – angelehnt an das Germania-Bier aus Bornheim Hersel
    – gebraut jedoch in der Lahnsteiner Brauerei
    – heißt natürlich nicht offiziell Kölsch, da es nicht der Kölsch-Konvention entspricht
    – wird ggf. demnächst vor Ort selbst gebraut
     säuerlich, würzig, hellmalzig
     etwas dünn, malzig, würzig, etwas herb, matt
  • Germania Pils:
    – untergärig; 4,9%
    – angelehnt an das Germania-Bier aus Bornheim Hersel
     hopfig-herber, würziger, leicht buttrig
     mittelkleiner Körper, grasig, herb, wenig würzig, lasch
  • Germania Weizen:
    – obergärig; 5,3%
    – angelehnt an das Germania-Bier aus Bornheim Hersel
     hefig, bananig, sauer-fruchtig
     mittlerer Körper, leicht säuerlich, fruchtig, hellmalzig, etwas getreidig, hefig, matt
  • Landgang Dunkle Macht:
    – obergärig; 6,6%
    – Rauch-Porter von der Craftschmiede aus Hamburg-Altona
    klassisch Stout
     mittelgroßer Körper, röstig, säuerlich, würzig, holzig, feinperlig
    https://www.landgang-brauerei.de/die-biere/
  • Beavertown Neck Oil:
    – obergärig; 4,3%
    – Session IPA aus Tottenham Hale in London
     sehr schön blumig, fruchtig, leicht milchig
     mittlerer Körper, würzig, herb, hopfig, etwas bitter, feinperlig
    https://www.beavertownbrewery.co.uk/beer/neck-oil/
  • Lervig Liquid Sex Robot:
    – obergärig; 7,9%
    – Double Imperial New England Imperial Pale Ale aus dem norwegischen Stavanger
    – sehr mild für ein DINEIPA

     sehr fruchtig, sehr grasig, sehr milchig

    mittelgroßer Körper, mild, cremig, fruchtig, buttrig, herb, feinperlig
    https://www.lervig.no/the-beers-1/
  • Garage That Chihuahua:
    – obergärig; 8%
    – Imperial NEIPA aus Barcelona
     fruchtig, grasig, gemüsig, waldig

     mittelgroßer Körper, harzig, waldig, fruchtig, grasig, feinperlig
    https://www.garagebeer.co/tienda/that-chihuahua
  • Tilquin Oude Geuze:
    – spontangärig; 6,4%
    – Gueuze Tilquin à l’ancienne aus der einzigen Blendery in Wallonien (Bierghes)
     sehr sauer, leicht fruchtig & würzig

     spritzig, sauer, fruchtig
    http://www.gueuzerietilquin.be/en/gueuze-tilquin-a-lancienne/

  • De Moersleutel Coconut Milkshake Smeerolie:
    – obergärig; 10%
    – Imperial Milkshake Stout vom Schraubschlüssel aus dem niederländischen Alkmaar
     Kokos, süßlich, Karamell, Milch, Bonbon

     voller Körper, ölig, süß, Kokos, leicht bitter-herb, etwas röstig, leicht gewürzig, waldig, harzig, Vanille, matt, süßer Abgang
    http://brouwerijdemoersleutel.nl/

  • Buddelship Blondes Biest:
    – obergärig; 10,1%
    – Tripel der Hamburger Craftbrauer
    schön süß, getreidig, malzig, Karamell
    größerer Körper, leicht säuerlich-süß, malzig, Karamell, feinperlig
    http://www.buddelship.de/biere

Fazit:

An einem Samstag Abend – also quasi zur Prime-Time – war die BBB erfreulicherweise sehr gut gefüllt. Interessanterweise war zudem der Frauenanteil signifikant hoch. Im Vergleich zur CCC gibt es hier zwar etwas weniger Fassbier-Auswahl, dafür aber deutlich mehr aus der Flasche. Hier wird selbst der Bierblogger mehr als glücklich. Atmosphäre und Erscheinungsbild empfand ich sehr positiv, wenngleich man schon noch manchmal gemerkt hat, dass die BBB noch kein Viertel Jahr alt ist. Auch im wichtigsten Punkt – dem Bier – kann die BBB durchaus überzeugen. Zwar waren nicht alle Biere des Abends ein Volltreffer, dennoch dürfte es eine Qualität und Vielfalt sein, die in der Bundesstadt ihres Gleichen sucht.
Ich wünsche Fee und Olli auf jeden Fall viel Erfolg und noch ganz lange Freude am Bonner Bier- und Hotelwesen.

¡Bier für Bonn!

Weitere Informationen zur BBB & zum BrauHotel unter: https://www.facebook.com/barbalthasarbonn & https://www.brauhotel.com/
sowie ein Artikel im General-Anzeiger zur BBB: http://www.general-anzeiger-bonn.de/freizeit/gastro-szene/Erstes-Brauhotel-in-Bonn-am-Marktplatz-er%C3%B6ffnet-article4010568.html

Vielen Dank auch nochmals auf diesem Wege an Matthias für den leckeren, interessanten und vor allem günstigen Abend!

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Januar 20 2019

Blogbier, die XLIV. – Landal het Vennenbos

Im Rahmen eines Wochenendkurzurlaubs mit meiner Familie haben es folgende Biere auf die Liste geschafft:

Tasting-Notizen:

  • Maxlrainer Zwickl Max:
    – 12.3°P; 5,,3%; untergärig
    – von der 1636 gegründeten Schlossbrauerei Maxlrain aus dem gleichnamigen Ortsteil von Tuntenhausen im LK Rosenheim
    – bayrisches Craftbier
      süß, buttrig, hellmalzig, hefig, ganz leicht herb
    mittelkleiner Körper, würzig, herb, hefig, gering malzig, getreidig, feinperlig, herb- süßer Abgang
    https://www.maxlrain.de/de/unsere-biere/zwickl-max
  • Mannebluser:
    – 5,8%; obergärig
    – von der 1872 gegründeten Brouwerij Het Anker aus Mechelen in Flamen
    – der Name heißt übersetzt „Mondlöscher“ und geht auf eine alte Anekdote aus 1687 zurück
    dünn, säuerlich, gemüsig, würzig
      mittlerer Körper, leicht säuerlich, hellmalzig, würzig, gemüsig, leicht holzig, feinperlig, dünner Abgang
    https://www.hetanker.be/nl/maneblusser
  • Wilderen Goud:
    – 6,2%; obergärig
    – von der 1642 entstandenen Brouwerij aus dem gleichnamigen Ort in Flandern
    herb, hefig, bananig, malzig
      mittelgroßer Körper, malzig, hefig, leicht bananig, getreidig, feinperlig, süß malziger Abgang
    http://www.brouwerijwilderen.be/index.php/nl/bieren/wilderen-goud
  • Tongerlo Lux:
    – 6%; obergärig
    – von der 1893 gegründeten Brouwerij Haacht aus dem flandernschen Boortmeerbeek
    – Abteibier mit Geschichte bis 1130, das 1990 wieder aufgelebt wurde
    hellmalzig, leicht säuerlich, harzig, etwas gewürzig
      mittelkleiner Körper, hellmalzig, würzig, herb, feinperlig, herb harziger Abgang
    https://haacht.com/nl-be/merken/bieren/tongerlo-lux/ http://tongerlo.be/en.html
  • Hertog Jan Karakter:
    – 7,5%; obergärig
    – von der 1915 entstandenen Brauerei aus Arcen zwischen Maas und deutsch-niederländischer Grenze
    – Genootschap
    rotmalzig, süßlich, harzig, Karamell
      mittelgroßer Körper, malzig, Karamell, ganz leicht bitter-holzig feinperlig, süßlich karamelliger Abgang
    https://www.hertogjan.nl/bieren/karakter/
  • Jopen Mooie Nel IPA:
    – 16°P; 6,5%; obergärig
    – von der 1992 gegründeten Brouwerij Jopenkerk aus Haarlem, die neben klassischen
    sehr hopfig fruchtig nach Grapegruit, Litschi und Ananas, hellmalzig, harzig, buttrig, grasig, leicht herb
      mittelgroßer Körper, herb-grasig, dumpf fruchtig, hopfig-herb, matt, herb-hopfiger Abgang
    https://www.jopenbier.nl/de/bieren/jopen-northsea-ipa/
  • Brand Session IPA:
    – 9.4°P; 3,5%; obergärig
    – von der 1340 entstandenen Brand Bierbrouwerij aus Wijlre, die seit 1989 zum Heineken-Konzern gehört
    – Gewinnerbier von Jeroen Free beim Brand Bierbrouwwedstrijd 2017
    fruchtig, hopfig, grasig, Citra, hellmalzig, waldig
      kleiner Körper, bitter, grasig, herb, gering fruchtig, matt, fruchtig herber Abgang
    http://www.brand.nl/onze-bieren/session-ipa
  • Steamworks Craft Lager:
    – 11.7°P; 5%; untergärig
    – von der 2013 gegründeten  der kanadisch-österreichischen Dampfbierbrauerei aus Vancouver
    würzig, säuerlich, hellmalzig, leicht hopfig herb
      mittlerer Körper, weich, mild, etwas herb etwas hefig, etwas würzig, feinperlig, herb süßer Abgang
    https://www.steamworks.eu/bierstile/pilsner/

Vielen Dank auf diesem Wege an meine Schwiegereltern für das tolle Wochenende.

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Januar 6 2019

Blogbier, die XLIII. – Gütersloh

Zum Kindergeburtstag in Gütersloh habe ich folgende zwei Biere neu gelistet:

Tasting-Notizen:

  • Flensburger Pilsener:
    – 4,8%; untergärig
    – von der 1888 gegründeten Privat-Brauerei Emil Petersen aus Flensburg
     würzig, hellmalzig, eher wie ein Helles
     mittlerer Körper, würzig, herb, leicht bitter, feinperlig, herber Abgang
    https://www.flens.de/produkte/sortiment/klassiker/pilsener/
  • Herrenhäuser Pilsener:
    – 4,9%; untergärig
    – von der 1868 gegründeten Privatbrauerei aus Hannover
    – interessant ist auch das Icebeer
     sehr würzig, herb, etwas malzig
     mittelkleiner Körper, mild würzig, etwas herb, gewisse Malzsüße, matt-feinperlig, süß-herber Abgang
    http://www.herrenhaeuser.de/pils/

Vielen Dank auf diesem Wege an Nadine für die tolle Gastwirtschaft.

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Januar 1 2019

Silvester 2018

Die letzten Stunden und Minuten in 2018 wurden mit dieser Bierauswahl erneut im beschaulichen Herzebrock-Clarholz begangen:

Bierfacts:

  • Pott’s Weizen:
    – 15.5°P; 5,3%; obergärig
    – von der 1779 gegründeten Familienbrauerei Pott aus Oelde, an der in beim benachbarten Bierkauf vorbeigefahren bin
    –das Wasser der Brauerei kommt aus der eigenen „Gesaris-Quelle“ und liefert eiszeitliches Mineralwasser; es entspringt aus den Tiefen des Münsterschen Kreidebeckens, dem größten zusammenhängenden Urwasserreservoir Europas
     hefig, bananig, leicht säuerlich, gering würzig
     mittelschwerer Körper, würzig, leicht bitter, wenig malzig, wenig süß, eher matt, herb-süßer Abgang
    https://www.potts.de/unsere_produkte/potts-weizen-naturtrueb/
  • Mikkeller American Dream
    – 4,6%; untergärig
    – offizielles Pilsener der 2006 entstandenen dänischen Gypsy-Brauerei
    – gebraut bei D’Proef in Belgien
     hopfig, fruchtig nach Maracuja, Mango & Zitronengras, grasig, wenig herb
     mittelgroßer Körper, herb, grasig, etwas bitter, leicht würzig, feinperlig, hopfig-herber Abgang
    wohl eher ein Pale Ale als ein Pilsener…
    https://shop.mikkeller.dk/products/american-dream-pils
  • Hövels Hop Pale Ale:
    – 5,5%; obergärig
    – mit Yellow Sub kaltgehopftes Pale Ale der 1854 gegründeten Dortmunder Brauerei
     hopfig, fruchtig, grasig, hellmalzig, buttrig
     vollmundig, herb, waldig, harzig, leicht fruchtig, feinperlig, würzig-herber Abgang
    https://www.hoevels-original.de/produkte/hop-pale-ale.html
  • Moritz Fiege Bernstein:
    – 11.2°P; 4,7%; untergärig
    – Wiener Lager von der 1878 gegründeten Familienbrauerei aus Bochum
     sehr malzsüß, Karamell, Bonbon, Getreide, grasig
     mittlerer Körper, sehr cremig, leicht würzig, Malzsüße, Karamell, getreidig, grasig, etwas buttrig, leicht prickelnd, süßlicher Abgang
    – bestes Bier des Jahreswechsels
    http://www.moritz-fiege.de/sorten/bernstein
  • Brau Atelier Farmhouse Ale:
    – 3,9%; obergärig
    – eines von drei Bieren der neuen „Craftbeer-Linie“ der Potts Brauerei
     hellmalzig, leicht fruchtigv, säuerlich, sehr grasig & waldig, Kaktusfeige & Pinie, hefig
     mittelkleiner Körper, leicht säuerelich, etwas würzig, waldig, etwas getreidig, feinperlig, würzig-süßer Abgang
    https://www.potts.de/unsere_produkte/brauatelier-farmhouse-ale/
    http://www.brau-atelier.de/produkte/
  • Störtebeker Nordik Porter:
    – 9,1%; obergärig
    – Porter-Eisbock der Stralsunder Braumanufaktur
     leicht röstig, holzig, dunkelmalzig, etwas Zartbitter
     ölig, cremig, Karamell, dunkelmalzig, leicht bitter, wenig röstig, feinperlig
    – matt, trocken-süßer Abgang

    – zweitbestes Bier des Jahreswechsels
    https://www.stoertebeker.com/de_de/nordik-porter/
  • Flensburger Winterbock:
    – 7%; untergärig
    – von der 1888 gegründeten norddeutschen Privatbrauerei
     dunkelmalzig, Karamell, wenig würzig, getreidig süß
      vollmundig, dunkelmalzig, würzig, leicht alkoholaromatisch, harzig, waldig, feinperlig, süß-würziger Abgang
    https://www.flens.de/produkte/sortiment/klassiker/winterbock/

Biergartengeschenk

Zudem habe ich vom Christkind noch ein verspätetes aber tolles Weihnachtsgeschenk bekommen: ein Anzuchset für Brauhopfen vom Österreichischen Samenhändler Naturkraftwerk, welches ich in dieser Saison gleich mal ausprobieren werde.

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Sabrina und René für die wie immer hervorragende Gastfreundschaft. Alles Gute euch vier in 2019.

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Dezember 11 2018

Blogbier, die XLII. – Weihnachtsfeier

Zur Weihnachtsfeier in meiner Abteilung habe ich neben meinem eigenen Cerevisia M auch eine kleine Auswahl Biere mitgebracht, die ich in den letzten Bierpakten vom Beertasting.Club erhalten hatte:

Bierfacts:

Besten Dank an die Kollegen für die Unterstützung – ich hoffe es hat gemundet.

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November 3 2018

Blogbier, die XLI. – von Ost nach West

Beim Besuch unserer Freunde aus Herzebrock-Clarholz haben es folgende zwei neue Biere auf die Liste geschafft:

Tasting-Notizen:

  • Berliner Bürgerbräu Rotkehlchen:
    – 5,3%; untergäriges Rotbier
    – von der 1869 gegründeten Brauerei-Marke, die bis zur Schließung 2010 älteste Brauerei der Hauptstadt war
    – Marke gehört nun zu Berliner Kindl-Schultheiss (also Radeberger)
    – zwischen 1992 und 2010 stellte die Brauerei auch die KaDeWe-Hausmarke KaDeWe-Premium-Pilsner her
    – dünn, leicht karamellig, malzig, harzig
    – mittlerer Körper, würzig, karamellig, leicht herb & bitter, herb-süßer Abgang

    – http://www.berlinerbuergerbraeu.de/
  • Göttinger Edles Premium Pils:
    – 4,9%; untergäriges Pilsener
    – gebraut vom Einbecker Brauhaus
    – klassisch Pils, etwas weniger herb, leicht grasig, gute Würze
    recht süffig, malzig, würzig, wenig herb, matt-feinperlig, süßlicher Abgang
    http://www.goettinger-pils.de/slider/

Danke auf diesem Wege auch nochmals an Euch vier für den netten Besuch.

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Oktober 31 2018

Blogbier, die XL. – Politisches Berlin

Im Rahmen einer politischen Bildungsreise in der deutschen Hauptstadt hatte ich die Gelegenheit folgende Biere in meine Liste aufzunehmen. Dabei war ich durchaus überrascht, in welcher Dominanz der Hauptstadt-Primus Berliner-Kindl (auch als Marke) in den Berliner Gaststätten vertreten ist.

Tasting-Notizen:

  • Berliner Kindl Pils:
    – 11.2°P; 4,8%; untergärig
    – vom 1872 als Vereinsbrauerei Berliner Gastwirte zu Berlin AG im damaligen Vorort Rixdorf gegründeten und seit 2006 als Berliner-Kindl-Schultheiß-Brauerei firmierenden Brauunternehmens
    – getrunken im Alt Berliner Biersalon
    – klar herb, würzig, spritzig, nicht süffig
    – https://www.berliner-kindl.de/
  • Berliner Kindl Jubiläums-Pilsener:
    – 11.7°P; 5,1%; untergärig
    – Premium-Pils, das zum Berliner 750-Jahr-Jubiläum 1987 herausgebracht wurde
    – mild, grasig, weniger herb, leicht fruchtig
    https://www.berliner-kindl.de/Aktionen/Braukunst
  • Märkischer Landmann:
    – 11.4°P; 4,9%; untergärig
    – Schwarzbier, dessen Ursprung leider im Dunklen verborgen bleibt
    – sehr mild, leicht röstig, vom Stil her zwischen Schwarzbier & Dunkel
  • Berliner Kindl Zwickl:
    – 5,2%; untergärig
    – naturtrübes Kellerbier
    – hefig, leicht fruchtig, hopfig, leicht würzig, grasig, leicht holzig
  • Hopfingerbräu Pils:
    – untergärig
    – vom Hopfingerbräu im Palais zwischen Brandenburger Tor und Reichstag, auf dessen Terrasse man beide zentralen Sehenswürdigkeiten erblicken kann
    – zur Geschichte und zum Brauort der Biere lässt sich nichts Eindeutiges herausfinden
    – würzig, hopfig, herb, grasig
    https://www.bier-genuss.berlin/de/hopfingerbraeu-am-brandenburger-tor
  • Hopfingerbräu Helles:
    – untergärig
    – naturtrübes Helles (also ein Zwickl)
    – mild, würzig, erdig, „Brauhauscharakter“
  • Hopfingerbräu Dunkel:
    – untergärig
    – bayrisches Dunkel
    – süßlich, Karamell, leicht röstig, herb
  • Hopfingerbräu Weißbier:
    – obergärig
    – Weißbier aus Bayern
    – weniger bananig, hefig, säuerlich, getreidig-süß

Danke auf diesem Wege auch nochmals an unsere Reiseleitung für die interessante Fahrt.

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