August 13 2017

Blogbier, die XVII.

Letztes Wochenende hat mich mein alter Studienkollege David besucht und mit mir folgende Biere verköstigt:

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an David für den schönen (Bier-)Besuch. Mit Freunden trinkt man eben gerne ein gutes Bier.

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Juli 31 2017

Blogbier, die XVI.

Am vergangenen Wochenende bin ich nicht nur geographisch rum gekommen, sondern habe mit Feunden wieder einmal die Welt der Biere weiterentdeckt. Folgende haben es diesmal in die Auswahl geschafft:

  • Riegele IPA Liberis 2+3:
    – <0,4%; obergärig
    – alkoholfreies IPA aus der Augsburger Braumanufaktur (seit diesem Sommer im Aufgebot)
    – hat sogar meiner Frau gut geschmeckt
    http://www.riegele.de/de/biere/brauspezialitaeten/ipa-liberis-2-3/
  • Oedipus Swingers:
    – 4%; obergärig
    – Gose  aus Amsterdam (2015 eingeführt) mit Seesalz sowie Orangen- & Limettenschalen
    – schon sehr sehr sauer und salzig
    – im Rahmen der Jahresreihe „Alternative Getreide & weitere natürliche Zutaten“
    http://oedipus.com/beer/swingers/
  • Steamworks White Angel IPA:
    – 15.2°P: 6,9%; obergärig
    – IPA mit Orangenschalen & Koriandersamen von der Kanadischen Brauerei aus Vancouver
    – zwar nicht das Beste aber immer noch ein recht gutes Ale aus meiner kanadischen Lieblingsbrauerei
    https://www.steamworks.eu/white-angel-ipa-12x-flasche-330ml/a-178/
  • Spencer Trappist:
    – 6,5%; obergärig
    – aus der ersten und einzigen Trappisten-Brauerei der USA in Massachusets
    – in 1950 gegründet wird es von den Mönchen der St. Joseph´s Abbey gebraut
    – dort wird u.a. auch ein „Feierabendbier“ hergestellt
    http://www.spencerbrewery.com/index.php/our-beers/spencer-trappist-ale
  • Baladin Isaac:
    – 12.7°P; 5%; obergärig
    – Bière blanche (dt. Weißbier) aus dem der 1986 im italienischen Piozzo (Piemont) gegründeten Brauerei, die auch historische Urbiere nachbraut
    – ebenfalls mit Orange und Koriander
    – noch mäßig sauer und erfrischend
    http://www.baladin.it/en/productdisplay/isaac
  • Straffe Hendrik Tripel:
    – 19.5°P; 9%; obergärig
    – aus der 1981 im wallonischen Brügge gegründeten Brauerei
    – schön malzig süß und wie gewohnt wenig alkoholaromatisch, wie bei diesen Umdrehung zuerwarten
    http://www.straffehendrik.be/en/het-bier/tripel
  • Austmann Miss Saison:
    – 6%, untergärig
    – seit 2014 aus dem norwegischen Trondheim
    – mit Keffernlimettenblättern und Zitronengras
    – herrlich erfirschend fruchtig
    http://www.austmann.no/
  • Brewdog Kingpin:
    – 4,7%; untergärig
    – 21st Century Lager vom schottischen Craft-Bier-„Riesen“ (aus Ellon)
    – das wohl ausdrucksloseste Bier, das ich je von Brewdog getrunken habe
    https://www.brewdog.com/beer/headliners/kingpin
  • Watt´n Bier:
    – 4,8%; untergärig
    – Pilsener von der Küsten-Brauerei zu Werdum an der Ostfriesischen Nordseeküste
    http://www.werdumerhof.de/brauerei-wattn-bier/startseite.html
  • Himburg’s Braukunstkeller Bavarian:
    – 12°P; 5,3%; untergärig
    – kaltgehopftes Lager aus der bekannten Münchner Handwerksbrauerei
    – guter Einstieg für Craft-Bier-Neulinge
    https://www.himburgs.com/bavarian
  • Westerwald Bräu:
    – 12.3°P; 5,2%; untergärig
    – Kellerbier von der reaktivierten Westerwald-Brauerei H. Schneider aus Hachenburg
    – seit 2014 neue Marke der fürs Hachenburger Pils bekannten Brauerei
    – Erfinder des „Hopfomaten“, einer Zapfanlage, die Becher vom Boden aus befüllt
    – im Rahmen der „Hopfenbauer-Aktion“ will man mit vom Kunden selbst angebauten Hopfen Bier brauen
    https://www.westerwald-braeu.de/
  • Starnberger Spezial:
    – 5,5%; untergärig
    – Kellerbier aus der 2015 gegründeten Starnberger Brauerei in Berg
    – schön karamell-malzig und süffig
    http://starnberger-brauhaus.de/gaumenfreuden
  • Bitburger 1817:
    – 11.9°P; 5%; untergärig
    – Kellerpils zum 200-jährigen Geburtstag der größten Fassbier-Brauerei Deutschlands
    – erstes direktes Bier des deutschen Brau-Riesen fürs Bierjubiläum
    – trotz ihrer Größe und Einfältigkeit muss man zumindest zu Gute halten, dass Bitburger bis heute in keiner größeren Braugruppe organisiert ist
    – schmeckt erheblich besser als das Standard-Pils
    https://www.bitburger.de/produkte-qualitaet/1817/
  • Störtebeker Pilsener:
    – 11.3°P; 4,9%; untergärig
    – aus der inzwischen deutschlandweit bekannten Braumanufaktur in Stralsund
    – nach und nach füllt sich meine Störtebeker-Liste
    https://www.stoertebeker.com/de_de/stoertebeker-pilsener-bier.html
  • Sierra Nevada Sidecar:
    – 13.6°P; 5,3%; obergärig
    – Orange Pale Ale aus der kalifornischen Brauerei in Chico (USA) (Einführung 2016)
    – da mit natürlichen Orangenaromen nicht sehr authentisch und wenig ausdrucksstark
    http://www.sierranevada.com/beer/year-round/sidecar
  • Rittmayer Summer 69:
    – 6,9%; obergärig
    – Weizen-Ale-Spezialität aus der Brauerei Rittmayer in Hallerndorf in Franken (2015 eingeführt)
    – leckerer Kompromiss aus süßlichem Karamalz und fruchtigem Hopfen
    http://www.rittmayer.de/brauerei/kraftbier/
  • Waldhaus Sommerbier:
    – 2,9%; untergärig
    – 40% alkohol- und kalorienreduzierte Variante des Diplom-Pils von der privaten Waldhaus-Brauerei im Schwarzwald
    – leider auch geschmacklich etwas fad, aber zumindest mit einer gewissen hopfigen Herbe & Fruchtigkeit
    http://www.waldhaus-bier.com/bierspezialitaeten/sommer-bier/
  • Beura Schwarzbier:
    – 13.5°P; 4,9%; untergräig
    – aus der ersten letztes Jahr gegründeten Craft-Bier-Brauerei Osnabrücks
    – der Name leitet sich vom germanischen Begriff für Bier ab
    – recht Bierstil-typisch ohne experimentelle Züge
    – zum Kellerbier an dieser Stelle demnächst mehr
    http://www.beura.de/
  • Banks:
    – 4,7%; untergärig
    – Caribbean Lager aus Lodge-Road / Christchurch auf Barbados
    – das seit 1955/61 größte & bekannteste Bier der Insel schmeckt erwartbar vielsagend
    – mit Maissirup gebraut
    – noch vom Bierbörsen-Bestand
    http://www.banksbeer.com/ourbeer

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Matthias für die tolle Bewirtung sowie an Sabrina & René für die wie immer herausragende Gastfreundschaft. Mit Freunden trinkt man eben gerne ein gutes Bier.

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Juli 24 2017

Blogbier, die XV.

Beim Besuch unserer Freunde aus Herzebrock-Clarholz standen diese neuen Biere auf der Agenda:

  • Hoppe Bräu Wuide Hund:
    – 11°P; 4,5%; untergärig
    – Lager aus der 2010 im oberbayrischen Waakirchen gegründeten Kraftbierbrauerei
    – durch die dezente Hopfung auch interessant für Einsteiger
    https://www.hoppebraeu.de/home.php#slide-to-Produkte
  • Urfels Alt:
    – 4,8%; obergärig
    – Altbier aus dem Brauhaus Walsum in Duisburg
    – leider eines der schlechtesten Alt, die ich bisher getrunken habe
    http://www.brauhaus-urfels.de/unser-brauhaus/herzlich-willkommen.html
  • Gutsherrn Landbier:
    – 5%; untergärig
    – gebraut von der Förster & Brecke Getränke GmbH in Holzminden im Auftrag der Brauerei Allersheim
    – Dursty-Getränkemarkt-Eigenmarke
    – für den Preis überraschend gut malzig
    https://www.dursty.de/sortiment/eigenmarken/gutsherren/
  • Allgäuer Urtyp-Export:
    – 12.3°P; 5,3%; untergärig
    – gebraut im 1394 in Kempten gegründeten Allgäuer Brauhaus, das aber inzwischen zur Radeberger-Gruppe gehört
    – würzig frisch, aber auch nicht herausragend
    http://www.allgaeuer-brauhaus.de/abk/?p=3250
  • Rothaar Landbier:
    – 5,1%; untergärig
    – gebraut von der Westerwald-Brauerei in Hachenburg im Westerwald
    – ebenfalls Dursty-Eigenmarke
    – recht typisch karamell-röstig
    https://www.dursty.de/sortiment/eigenmarken/rothaar/
  • Scherdel Light:
    – 2,8%; untergärig
    – alkoholarme Pils-Variante aus der 1831 im fränkischen Hof gegründeten Brauerei Scherdel
    – proBiert im Rahmen meiner Tätigkeit als Biertester im KALEA-Biertasting.Club
    – Wasser mit Biergeschmack
    http://www.scherdelbier.de/de/sbh/light.php
  • Tilmans der Weizen:
    – 6%, obergärig
    – seit 2016 im Auftrag des Münchner Tilman durch den Weißbräu Schwendl im oberbayrischen Tacherting-Schalchen gebraut
    – leicht angehopftes und würzig-süßes Weißbier
    http://www.tilmansbiere.de/der-weizen.html

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Sabrina & René für die tatkräftige Mithilfe.

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Juni 30 2017

Wirtshaus Brühl

Am heutigen Freitag ist es mir mit meinem Kollegen endlich gelungen nach Feierabend mal ins Wirtshaus am Brühler (Haupt-)Bahnhof einzukehren. Grund war das Angebot von zwei „Craft-Bieren“, die noch nicht auf meiner Liste standen. Der Begriff ist deshalb in Anführungsstrichen gesetzt, weil es sich dabei um Biere der Marke Craftwerk handelt – bekanntermaßen eine Unternehmung der Bitburger Brauerei. Als eine der ersten der großen Braugruppen investierten die Eifeler 2009 in eine eigene Craftbeer-Sparte zur Entwicklung von Bieren abseits des deutschen Mainstream-Geschmacks entlang der damals schon eintreffenden Kreativbier-Welle. Bei zumeist schönem Wetter mit Blick auf das herrschaftliche Schloss Augustusburg (UNESCO-Weltkulturerbe) hatten wir es uns also im Biergarten gemütlich gemacht:

  • Craftwerk Skipping Stone:
    – 13.3°P; 4,8%; obergärig
    – Summer Ale
    – mit Hopfensorten der 70er (Nordbrauer & Brewers Gold)
    – insgesamt nicht recht überzeugend, da zu trocken-hefig
  • Craftwerk Holy Cowl:
    – 19.5°P; 9%; obergärig
    – Belgian Style Tripel
    – bittersüße Gewürznoten
    – geht zwar schon in die Richtung des Originals, aber qualitativ etwas entfernt von richtigen belgischen Tripel

Weitere Infos zum Bier unter: https://www.craftwerk.de/

Weitere Infos zum Wirtshaus hier: http://www.bruehlerwirtshaus.de/

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Juni 23 2017

Blogbier, die XIV.

Beim Familien-Besuch im nordhessischen Kaufungen (Lkr. Kassel) habe ich u.a. folgende Bierspezialitäten mitgebracht:

  • Schumacher Alt:
    – 11°P; 4,6%; obergärig
    – Altbier aus der ältesten Altbierbrauerei Düsseldorfs (1838)
    – endlich habe ich es im Rahmen des Bierjubiläums geschafft das außerhalb Düsseldorfs selten beziehbare Alt zu proBieren
    – abgefüllt nur in 1l-Flaschen
    http://www.schumacher-alt.de/

  • Pyraser Kellerbier:
    – 11,4°P; 4,8%; obergärig
    – aus der hervorragenden Privatbrauerei im fränkischen Pyras (gegründet 1870)
    – mit Mineralwasser gebraut
    – ungewöhnlich obergärig und fruchtig
    http://www.pyraser.de/produkte/Kellerbier

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Siggi, Herbert und Kim für die wie immer ausgezeichnete Gastfreundschaft.

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Juni 15 2017

Kulturelles zum Feiertag

Zum heutigen Fronleichnams-Feiertag haben wir mit unseren Nachbarn und meinem Kollegen nebst Gattin und Kind köstlich gegrillt. Diese Biere hatte ich dabei für uns mitgebracht:

  • Brauhaus Binkert Main Seidla Kellerbier:
    – 11,9°P; 4,9%; untergärig
    – 2012 anlässlich der 1200 Jahr-Feier der Gemeinde Breitengüßbach in Oberfranken gegründet
    – naturtrübes klassisch-fränkisches Kellerbier
    http://www.mainseidla.de/biere/kellerbier.html
  • Hoppebräu Wuidsau:
    – 13°P; 5,6%; obergärig
    – von der 2010 in Waakirchen (nördlich des Tegernsee) gegründeten Kraftbier-Brauerei
    – kaltgehopftes Festbier (hier im Sinne eines Amber Ale)
    – kam auch bei Kraftbier-Neulingen gut an
    https://www.hoppebraeu.de/home.php#slide-to-produkte
  • Brouwerij ´t IJ Natte:
    – 6,5%; untergärig
    – aus der 1985 in Amsterdam gegründeten niederländischen Kreativbier-Brauerei
    – Dubbel nach europäischem Bio-Standard
    http://www.brouwerijhetij.nl/natte/
  • Val-Dieu Blonde:
    – 6%; untergärig
    – aus der 1216 gegründeten Brauerei der belgischen Zisterzienserabtei im Bistum Lüttich
    – neben der Brauerei gibt es noch eine Käserei und eine Ciderfabrik im Kloster
    – Flaschengärung
  • Lindemans Framboise:
    – 2,5%; spontangärig
    – aus der wohl bekanntesten Lambic-Brauerei der Welt (gegründet 1822 im belgischen Vlezenbeek – seit 1980 im Sortiment)
    – Frucht-Lambic mit Himbeeren (zuvor 1 Jahr auf Eiche gereift)
    – nicht nur sehr gut geeignet um die Frauenwelt von gutem Bier zu beeindrucken
    http://www.lindemans.be/beer/framboise

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Rebekka, Matthias, Sandra und Normen für den netten und leckeren Tag.

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Mai 1 2017

Biersirup

Anlässlich des heutigen Tages der Arbeit war ich auch nicht untätig und habe zum ersten Mal selbst Biersirup für meine HausMannBar hergestellt. Als Basis dienten mir dabei zum Einen das Original-Weißbier von Schneider Weisse und zum Anderen das Köstritzer Schwarzbier. Und da ich sowieso mal ausprobieren wollte, wie ein Blend-Bier schmeckt, habe ich ganz Reinheitsgebots-inkonform beide Restbiere zusammengekippt:

Neben dem Bier und Rohrohrzucker (weißer für das Cervisia Blanca, brauner für das Cervisia Nigra) im Verhältnis 1:1 kamen übrigens noch 2cl Drambui und eine Prise geheime Biergewürze zum Einsatz.

Doch wofür braucht man denn eigentlich Biersirup? Nunja einerseits kann er natürlich als Bierersatz in dem ein oder anderen Biermix-Cocktail herhalten. Andererseits aber bereichert er auch die „unbierige“ Cocktail-Karte um interessante  Geschmackskomponenten. Hier nur einmal zwei Cocktail-Rezepte mit Biersirup:

Weißbier Sour*:
2cl Wodka
1cl Bananenlikör
2cl Grapefruitsaft
2cl Zitronensaft
2cl Weißbier-Sirup
(+ Weißbier-Espuma)

Duits-Hollands Sour**:
6cl Oude Genever
3cl Zitronensaft
2cl Schwarzbier-Sirup
1/2 Eiweiß
+ eine Prise geriebene Muskatnuss

* by Dietmar Petri, Cortiina Bar, München
** by Helmut Adam, Jeny Hasenbein & Bastian Heuser from Coktailian

Weitere Infos zum Thema gibt es auch hier. Gerne verweise ich in diesem Zusammenhang auch nochmals auf meine kleine Auswahl an Biermix-Cocktail-Rezepten:

http://www.bierjubilaeum.de/bier-mix-cocktails/

Achso: Das schwarz-weiße Blend-Bier war in der Tat interessant. Da keine der beiden Biere dominierte, war es sowohl leicht hefig-bananig als auch röstig-malzig. Zugegebenermaßen sind die Unterschiede dieser beiden Bierstile trotzdem wohl aber zu groß, als dass sie sehr gut harmonieren würde. Und: Ein Blend-Bier, dass bereits beim Brauvorgang entsteht entwickelt sicher weitmehr ausbalancierte Geschmackselemente. Aber einen Versuch war es allemal wert.

In diesem Sinne also auf die Bier-Mix-Cocktails!

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April 16 2017

Frohe Ostern 2017!

Mit diesem wohl passendsten Bier möchte ich allen auch aus bieriger Sicht frohe Ostern wünschen und hoffe, auch euch begleitet in diesen Tagen eine leckere Hopfenschorle.Guardians of the Galaxy Vol. 2 movie

  • Hasenbräu Oster-Festbier:
    – 13.2°P; 6%
    – untergäriges Märzen
    – aus der 1464 gegründeten „Hasen-Preu“-Brauerei
    – diese gehört inzwischen aber zur Oetker- bzw- Radeberger-Gruppe
    – in Augsburg wurde im Jahre 1156 das älteste bekannte deutsche „Reinheitsgebot“ für Biere erlassen
    http://www.hasen-braeu.de/der-haus-preu

>>>Für die Deko ist übrigens mein kleiner Sohnemann verantwortlich ?

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April 13 2017

Das letzte Abendmahl: Bierbrot

„Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte: Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus. Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird.“ Markus-Evangelium Kapitel 14 Vers 22-24

Am heutigen Gründonnerstag, welcher an das letzte Abendmahl Jesu Christi erinnert, habe ich mit der mir geschenkten Backmischung zum ersten Mal ein Bierbrot gebacken. Und welches Bier könnte dafür nicht passender sein als das Loffelder Bio-5-Korn vom Staffelberg Bräu aus Bad Staffelstein. Bereits auf unserer Franken-Tour verköstigt und für sehr gut befunden, wurde es im letzten Jahr anlässlich des Bierjubiläums als Sondersud mit Gerste, Hafer, Roggen, Emmer und Dinkel eingebraut. Verfeinert mit etwas Dinkelvollkornmehl und Haferflocken verwandelt sich das Bier mit der Backmischung nun zu einer wahren Osterköstlichkeit.

Besten Dank auch nochmals an Sabrina und René für das tolle Geschenk.

Infos zum Bier unter: http://www.staffelberg-braeu.de/cms2/aktuell/2016/160-Jahre-Staffelberg-Braeu_500-Jahre-Reinheitsgebot.php

Und die dazugehörige Backmischung: https://www.depot-online.com/backmischung-bierbrot-454g-MRT0002240.html

Guten Appetit!

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März 19 2017

Blogbier, die XIII.

Beim Besuch unserer Freunde aus Herzebrock-Clarholz kam folgender Biermix auf den Tisch:

  • Tegernseer 1806 Max I. Joseph:
    – 12°P; 5,2%; untergärig
    – Exportbier zum 200-jährigen Jubiläum der Gründung Bayerns
    – besagter bayrischer König erwarb einst das Kloster samt Brauerei und noch heute befindet sich das Kloster und das Herzoglich Bayrische Brauhaus in wittelsbachschem Familienbesitz
    – gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1493
    http://www.braustuberl.de/
  • Wildbräu Meistersud Festbier:
    – 13.5°P; 5,6%; untergärig
    – Märzen von der 1616 gegründeten Familienbrauerei aus dem bayrischen Grafing
    – wirklich meisterhaftes Etikett mit Marken-Anagramm
    https://www.wildbraeu.de/wildbraeu/wildbraeu-biere/meistersud
  • Brauerei Meister Vollbier:
    – 12°P; 4,9%; untergärig
    – Brauerei + Gasstätte + Hotel = fränkische Dreifaltigkeit
    http://www.meisterbräu.de/mod/main.php
  • Merkendorfer Hummel-Bräu Märzen:
    – 5,4%; untergärig
    – ebenfalls aus dem wunderschönen Oberfranken
    http://www.brauerei-hummel.de/index.php?top=2,21
  • Rittmeyer Hallerndorfer Hausbrauerbier:
    – 5%; untergärig
    – Kellerbier nach alter fränkischer Hausbrautradition aus der 1422 gegründeten Hallerndorfer Familienbrauerei, die seit vielen Jahren auch „Kraftbier“ braut
    http://www.rittmayer.de/brauerei/sortiment/
  • Hanscraft & Co. Bayerisch Nizza:
    – 5,3%; obergärig
    – 3-fach kaltgehopftes „Wheat Pale Ale“ (dt. Hefeweizen) aus dem Münchner Kreativbierhaus
    – Gold beim Meininger International Craftbeer-Award 2014
    http://hc-co.de/de/
  • Hösl Whiskey-Weisse:
    – 5,6%; obergärig
    – vom Privatbrauhaus Hösl in Mitterteich in der Oberpfalz
    – anlässlich der 20-jährigen Partnerschaft zwischen Mitterteich und der englischen Stadt Cheddleton Wetley-Rocks/Stafford-Shire mit Whisykey-Malz, also über Torf geröstetes Gerstenmalz, gebraut
    http://www.hoeslbraeu.de/produkte/whiskey-weisse.html
  • Kingfisher Premium:
    – 4,8%; untergärig
    – Indiens beliebtestes Lager
    – im Bamberg nach indischem Rezept aus 1857 gebraut
    – Hauptsitz des 1978 gegründeten Unternehmens ins Bangalore
    – vielen Dank an den Sponsor Matthias 😉
    http://kingfisherbeer.co.uk/products
  • Störtebeker Kellerbier 1402:
    – 11.1°P; 4,9%; untergärig
    – von einer der bekanntestesten deutschen Handwerkskbier-Marken
    – bestes Kellerbier 2010 (World Beer Cup)
    – wirklich sehr sehr sehr lecker malzig süffig
    https://www.stoertebeker.com/de_de/keller-bier-1402/
  • Oedipus Shampoo:
    – 5%; obergärig
    – ein Vertreter des äußerst seltenen niederländischen Bierstils Kiutbier aus Amsterdam
    – mit Hafermalz eingebraut
    – der Name rührt übrigens vom seifigen und schaumigen Geschmackseindruck des Weizens in Kombination mit Hafer her – außerdem bedeutet Kruit auf deutsch Roge bzw. Laich
    http://oedipus.com/beer/shampoo/
  • Oberreichenbacher Hausbräu:
    – 4,9%; untergärig
    – Kellerbier vom 1894 gegründeten Brauerei-Gasthof Geyer
    – die verwendeten Hopfenauszüge passen irgendwie nicht zur „ursprünglichsten“ Bezeichnung
    http://brauereigasthof-geyer.de/brauerei/?age-verified=048ceff266#wppizzaPrettyPhoto/3/

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Sabrina, René und den kleinen Laurenz für den schönen Besuch.

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März 14 2017

Craftbeer Corner Coeln, die II.

Jopen Good Morning Sunshine | The Kernel Saison | Basqueland Brewing Lasai´son | Basqueland Brewing Vap´n Norbert | Basqueland Brewing Arraun | Basqueland Brewing Aupa | Basqueland Brewing Enigma | Basqueland Brewing Imparable | The Kernel IPA | BrewFist 2Late | Gänstaller Affumicator | Põhjala Must Kuld | Basqueland Brewing Begi Haundi | Basqueland Brewing Choc Tooth Hazelnut | Jopen Adrian Wit | Lervig 3 Bean | Innis & Gunn – Rum Finish | Brouwerji De Molen – Bommen & Granaten Rioja Barrel Aged | Gaffel Sonnenhopfen

 

 

 

 

 

 

 

Letztes Wochenende war es (endlich) wieder soweit: C³-Time. Diesmal waren dafür extra Alex und Nils aus Osnabrück angereist um auch einmal dem Erlebnis CCC beizuwohnen und ihren Bierhorizont zu erweitern. Den Termin hatte ich so getimed, dass wir noch einige Biere der Basqueland Brewing  verkosten können, die am vergangenen Donnerstag zu Besuch waren und ihre Fässer angeschlossen haben. Schließlich war für uns alle das Baskenland noch ein kleines Bier-Niemandsland. Allerdings wird dort – genauer in Hernani (südlich von San Sebastian) – seit 2014 handwerklich und qualitativ hochwertig gebraut. Umso mehr waren wir hierauf aber natürlich auch auf die vielen weiteren spannenden und leckeren Biere gespannt. Und ich kann euch sagen: Es war wie auch schon bei meinem ersten Besuch wirklich großartig. Hier also meine Impressionen aus dem Herzen der Biervielfalt in Kölle.

Bierfacts:

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  • Lervig 3 Bean:
    – obergärig, 13%, 30°P
    – Imperial Stout von der 2003 gegründeten Brauerei aus dem norwegischen Stavanger
    – mit Tonka-, Kakao- und Vanillebohnen eingebraut
    – schmeckt original nach Aachener Printen
    http://lervig.no/brygg/3-bean-stout/

  • Brouwerji De Molen – Bommen & Granaten Rioja Barrel Aged:
    – obergärig, 11,9%, 30°P
    – Barley Wine von der 2004 gegründeten Brauerei aus dem südhollandischen Bodegraven
    – im Riojafass nachgereift
    – leider konnte ich den Wachs-Kronkorken nicht mitnehmen
    http://brouwerijdemolen.nl/beers

Auf dem Weg nach Hause sind wir dann noch auf einen fast un-craftigen Absacker im Gaffel am Dom eingekehrt:

Es war also auch diesmal wieder ein herrlicher Bierabend. Wenn Ihr auch Biervielfalt live erleben wollt, kann ich euch das CCC erneut wärmstens ans Bierherz legen.

Weitere Informationen zur CCC unter: www.craftbeercorner.de/

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Februar 28 2017

Karneval 2017

Auch wenn Karneval nicht gerade die Zeit ist Bier bewusst zu genießen, hatte ich doch neben den Feierlichkeiten die Gelegenheit ein paar neue Bio-Biere zu probieren. Alle drei erworben aus dem Biomarkt des Anrather Stautenhofs. Als Demonstrationsbetrieb erhielt der Hof 2014 den 1. Platz im Förderpreis ökologischen Landbaus. Außerdem ist der Stautenhof ein dem Naturland- und Bioland-Verband angeschlossener Biohof. Also in vielerlei Hinsicht absolut einen Besuch wert.

  • Pinkus Müller Pils & Hefe-Weizen:
    – 11.6°P; 5%; untergärig / 12.3°P; 5%; obergärig
    – aus der letzten von einst 150 Altbierbrauereien in Münster
    – inzwischen seit 1816 schon in der fünften Familiengeneration
    – schmeckt angenehm herb und leicht säuerlich-süß
    https://www.pinkus.de/brauerei/biervielfalt/

  • Neumarkter Lammsbräu Urstoff:
    – 11.5°P; 4,7%; untergärig
    – 1628 in Neumarkt in der Oberpfalz gegründet stellte man bereits 1986 vollständig auf Biostandards um
    – neben einer Reihe von Gourmet-Bieren werden auch glutenfreie Alternativ-Biere gebraut – ebenfalls eine Pionier-Leistung
    – zudem ist man mit 80.000 hl der größte Bio-Bier-Brauer der Welt
    – herrlich würzig-getreidig und süffig
    https://www.lammsbraeu-biobier.de/bio-biere/detail/bio-biere/urstoff/

Vielen lieben Dank auch nochmals auf diesem Wege an die besten Schwiegereltern der Welt für das bierige Mitbringsel aus der Heimat.

Helau und Alaaf!

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Januar 28 2017

Blogbier, die XII.

Zur Einläutung des Wochenendes gab es zum Kinderbesuch bei meinem Kollegen Matthias folgende zwei Biere aus unserem jeweiligen Fundus:

  • Störtebecker Roggen-Weizen:
    – 12.9°P; 5,4%; obergärig
    – eine lecker süßliche Roggen-Variante des Weizens aus der Stralsunder Brauerei
    – schmeckt ungewollt auch den Kleinsten ganz gut 😉
    https://www.stoertebeker.com/de_de/roggen-weizen/

  • Wildwuchs Fastmoker Pils:
    – 12°P; 4,9%; untergärig
    – von der vom Diplom- Braumeister & Biersommelier Friedrich Carl Richard Matthies 2014 gegründeten Hamburger Kreativbrauerei
    – craftig-fruchtiges Pils
    – der Name kommt übrigens von den alten Festmacherbooten (heute Schlepper genannt) im Hamburger Hafen
    http://www.wildwuchs-brauwerk.de/

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Rebekka und Matthias für die nette Gastfreundschaft.

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Januar 27 2017

Craftbeer Corner Coeln

Veedels Ale | Freigeist Berlin-Mate | Ale Mania Aprigose | Magic Rock Salty Kiss | Freigeist Room 101 | Rogue Dead Guy Ale | To Øl Surt Til | Ale Mania Imperial IPA | Ale Mania Imperial Red Ale | Saugatuck Blueberry Maple Stout | Ale Mania Milk Stout | North Coast Old Rasputin | Põhjala Joulöö | Steamworks White Stout

 

 

 

 

 

 

 

Am gestrigen Donnerstag war es endlich so weit: Mit meinem Kollegen Matthias ging es zur neuen Craftbeer Corner von Coeln (in der Nähe vom Heumarkt). Dem Mekka für Kreativbier-Bars in Köln. Ein einmaliges Angebot von 15 Fassbieren und etwa 70 Flaschenbieren scheint bei den Kölnern (und auch Nicht-Kölnern) sehr gut anzukommen, schließlich war der Laden nach Feierabend sehr gut besucht. Ursprünglich als Verkaufsecke in einem Hürther Getränkemarkt gestartet, haben sich die drei Kreativen vom CCC im letzten Jahr ein Bierherz gefasst und die erste Craftbeer-Bar mit derart großer (Fass-)Bier-Auswahl im ganzen Kölner Umland eröffnet. Ein absolutes Muss also für alle diejenigen, die gerne mal was Neues ausprobieren möchten. Glücklicherweise hatte am vergangenen Sonntag Fritz Wülfing, der Mann hinter der Bonner Biermarke und Brauerei Ale Mania, im CCC aufgelegt und noch einige Fässer dagelassen. Und glücklicherweise muss man auch nicht gleich ein ganzes Glas bestellen, sondern kann sich ein Pro-Bier-Set aus 5×0,1l frisch gezapftem Bier zusammenstellen.

Bierfacts:

 

  • Veedels Ale:
    – obergärig, 5,5%
    – Imperial Wiess = Basis Wiess + amerikanische Aromahopfen
    – dat Hausbier der CCC
  • Freigeist Berlin Mate:
    – obergärig, 4,5%
    – Berliner Weisse aus der Vormann Brauerei in Stolberg
    – erfrischend spritzig als Neutralisator

    https://www.facebook.com/freigeistbierkultur/
  • Magic Rock Salty Kiss:
    – untergärig, 4,1%
    – Stachelbeer-Salz-Gose aus dem englischen Huddersfield
    – nicht nur fruchtig frisch, sondern v.a. im Abgang wirklich salzig – mal was anderes
    https://www.magicrockbrewing.com/beer/salty-kiss/
  • Ale Mania Milk Stout:
    – obergärig, 5,8%
    – mit Laktose eingebraut
    – schmeckt zwar nicht so überragend wie die Konkurrenz von Mikkeller, aber trotzdem sehr toller Milchkaffee
    http://www.ale-mania.de/sorten/

  • Põhjala Joulöö:
    – obergärig, 8%
    – Imperial Porter im Vanille-Eichenholz-Fass gereift
    – aus der estnischen Hauptstadt Tallinn
    – nicht nur vanillig, sondern auch lecker schokoladig
    http://pohjalabeer.com/en/beers-specials.html

  • Steamworks White Stout:
    – obergärig, 5,1%
    – Stout mit Gerstenmalz, Gerstenflocken, Hafermalz, Haferflocken, Hopfen, Hefe, gerösteten Kakao- & Kaffeebohnen
    – aus dem kanadischen Burnaby (in der Nähe von Vancouver)
    – grandiose Interpretation eines Stouts, genau nach meinem Geschmack
    http://saugatuckbrewing.com/beer/blueberry-maple-stout-2/

Nach diesem überaus überzeugenden Abend wird es wohl nicht der letzte Besuch gewesen sein. Wenn Ihr also auch Biervielfalt live erleben wollt, tut es mir nach und kommt zur CCC.

Weitere Informationen zur CCC unter: www.craftbeercorner.de/

 

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Januar 12 2017

Bier: Frisch oder Reif?

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Am letzten Dienstag durfte ich Biersommelier Markus Weick zu einer besonderen Veranstaltung begleiten. Im Pfarrheim der katholischen Gemeinde von Sechtem referierte er zum Thema „Bier: reif oder frisch“. Ein Aspekt, der im Rahmen der Betrachtung von Bieren in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus geraten ist. Sogenannte Vintage Biere, also Biere die das ursprüngliche MHD bereits (weit) überschritten haben, werden heutzutage zu hohen Preisen verkauft. Ein guter Grund also sich der Sache mal anzunehmen und selbst zu testen, inwiefern sich „frische“ (also vor MHD befindliche) und „reife“ (also kurz vor oder nach MHD befindliche) Biere unterscheiden.

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Vor Beginn der Veranstaltung gab es für Markus und mich aber zum Aufwärmen noch ein interessantes Bier vom Bonner Brauer Bierserker:

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  • Bierserker Tristan & Isolde:
    – 12.5°P; 5,2%; vermutlich untergärig
    – eingebraut mit Rosenknospen aus Troisdorf
    – schmeckt selbst für meine inzwischen recht experimentierfreudige Zunge zu sauer, blumig und unbierig
    http://www.bierserker.de/Was/Tristan-und-Isolde

Zum offiziellen Beginn der Veranstaltung gab es dann sozusagen als Aperitif für jeden der zahlreich erschienenen Gäste eine Lindemans Geuze. Immer wieder gern genommen um aufzuzeigen, welch unterschiedliche Bierstile es gibt und wie groß die Bierwelt ist.

Mit dem Hinweis auf diverseste Flaschen, die Markus zur Veranstaltung mitgebracht hatte und die besondere MHD-Besonderheiten von einem Monat bis über einem Jahrzehnt Haltbarkeit aufwiesen, ging es mit der Vergleichsverkostung von drei Bieren weiter. Dabei wurden unterschiedlich alte Biere in zwei Gläsern eingeschenkt und blind versucht zu erriechen bzw. zu erschmecken, welches welches ist:

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Im Anschluss notierte Markus dann jeweils die Vermutung des Alters und die davon unabhängige persönliche Präferenz. Dabei kam ein höchst differenziertes Bild heraus: 1. Weder die frischen noch die reifen Biere konnten sich klar durchsetzen, wobei ein leichter Vorteil bei den reiferen Bieren lag. 2. Die Einschätzung des Alters konnte zumindest beim dritten Bier verbessert werden, nachdem Markus ein wenig aufgelöst hatte worauf dabei zu achten wäre.

Dem aufmerksamen Betrachter dürfte aufgefallen sein, dass es sich bei den obigen Bieren ausschließlich um dunkle Bier handelt. Dies hat den Hintergrund, dass sich dunkle bis schwarze Biere ab idealerweise einem Alkoholgehalt von ca. 8% am besten zur Lagerung und somit Reifung eignen.

Weiter ging es dann mit einem für diesen Abend somit bestens geeigneten Bier, welches von der Brauerei bereits seit einigen Jahren als Jahrgangsbock (meist mit einem Alter von mind. 3 Jahren) verkauft wird:

  • Schneider Weisse Mein Aventinus
    siehe 24.

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Nach der offiziellen Verkostung gab es zum Abschluss noch ein spannendes Experiment. Markus hatte vor knapp zwei Jahren ein Reissdorf Kölsch im Keller eingelagert und nun (wieder im Vergleich mit einem frischen Kölsch) probiert. Erstaunlich war dabei, dass entgegen der Vermutung, dass sich helle Biere nur mäßig für eine Reifung eignen, das reife Kölsch auf jeden Fall nicht schlechter schmeckte als das frische.

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Alles in allen also ein höchst interessanter Abend mit der Erkenntnis, dass das MHD bei richtiger Lagerung durchaus auch mal ignoriert werden kann um dem Bier einen ganz anderen Reifegrad zuzuführen. Anwesend war übrigens auch ein bierbegeisterter Sechtemer, der im Laufe des Jahres selbst eine Mikro-Brauerei starten möchte. Seien wir also gespannt.

Weitere Informationen zur Kierberger Eule, zu den Aktionen und zum Biersommelier Markus Weick unter: http://wordpress.99biere.de/

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Januar 2 2017

Silvester 2016

Die letzten Stunden und Minuten des Bierjubiläum-Jahres (sowie die ersten des Folgejahres) wurden mit dieser Bierauswahl begangen:

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Bierfacts:

  • Westheimer Weizen (5%), Pilsener (4,8%), Pilsener Alkoholfrei (<0,5%), Helles Obergäriges (4,8%) & Graf Stolberg Dunkel (4,8%):
    – aus der Gräflich zu Stollberg´sche Brauerei Westheim im sauerländischen Marsberg unmittelbar an der Grenze zu Hessen
    – ein Geschenk noch aus meiner Elternzeit
    http://www.westheimer.de/front_content.php?idart=1014&idcat=772

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  • Shepard Neame Christmas Ale:
    – 7%; obergärig
    – Festbier von der ältesten Brauerei Groß-Britanniens (Gründung 1698) aus Faversham im südostenglischen Kent
    – recht malzaromatisch, aber auch süßer als deutsche Weihnachstbiere
    https://www.shepherdneame.co.uk/beer/christmas-ale

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Sabrina und René für die hervorragende Gastfreundschaft und die schönen Abende.

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Januar 2 2017

Kulturelles zum Jahresabschluss

„Zwischen den Jahren“ gab es noch einmal einen Besuch im Brühler Seasons:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

  • Murphy´s Irish Stout:
    – 4%; obergärig
    – von der 1856 gegründeten Murphy-Brauerei aus dem irischen Cork (gebraut durch Lady’s Well Brewery)
    http://www.murphys.com/beers/

 

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Dezember 27 2016

Weihnachten 2016

Unser Weihnachtsfest wurde mit folgenden Bieren begangen:

Bierfacts:

  • Störtebecker Glühbier:
    – 16.5°P; 5%; untergärig
    – mit Holundersaft und weihnachtlichen Gewürzen
    – warm genossen ist es quasi die deutsche Version gegenüber des Glühbiers von
    – schmeckt warm in der Tat sehr bekömmlich und passig zum heiligen Abend
    https://www.stoertebeker.com/de_de/glueh-bier/
  • Stille Nacht Festbier:
    – 14.5°P; 6,3%; untergärig
    – von der 1818 gegründeten Privatbrauerei Schnaitl aus dem österreichischen Gundertshausen
    – #24 aus dem KALEA-Bieradventskalender
    – malziges Festbier deutscher Tradition
    – „Fast jeder singt in der Familie gerne ‚Stille Nacht, heilige Nacht‘. Dass das Lied in unserer Nachbarschaft komponiert wurde, war ein Grund mehr für uns, es mit einer eigenen Bierkomposition zu ehren“
    http://www.stillenachtbier.at/

Bierfacts:

  • Tucher Christkindlesmarkt-Bier:
    – 13.3°P; 6%; untergärig
    – helles klares Festbier für eines der ältesten, beliebtesten und bekanntesten Weihnachtsmärkte Deutschlands, welches jedoch recht allgemein schmeckt
    – meiner Ansicht nach eines der schönsten Bieretiketten klassischer Form
    http://www.tucher.de/unsere-biere/unser-sortiment/unsere-spezialitaeten/
  • Schwaben Bräu Weihnachtsbier:
    – 12.4°P, 5,5%; untergärig
    – von der 1878 gegründeten Brauerei aus Stuttgart
    – seit 2007 ist die Brauerei zusammen mit der Dinkelacker-Brauerei wieder von ABInBev eigenständig
    – auch dieses im hiesigen HIT erworbene Festbier schmeckt im Grunde nur wenig festlich, aber auch nicht schlecht
    https://www.schwabenbraeu.de/sortiment/

Bierfacts:

Ich hoffe auch Ihr hattet ein ähnlich schönes (und bieriges) Weihnachtsfest.

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Dezember 14 2016

Brühler Weihnachtsmarkt

Heute hat es mich mit Kollege Matthias pflichtgemäß auf den Brühler Weihnachtsmarkt gezogen. Diese beiden Biere von der Mühle reihten sich in die Liste ein:

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„Das malzige und kernige Spezialbier. Mit ausgeprägt würzigem, malz- röstaromatischem Charakter, kräftig und bekömmlich – für die Kenner echter, unverfälschter Dunkelbierfreude.“

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Dezember 11 2016

Blogbier, die XI.

Beim alljährlichen Osnabrücker-Geographen-Advents-Treffen wurden dieses Wochenende folgende größtenteils aus dem P&M besorgten Biere erwürfelt:

Bierfacts:

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Katchen und Alex für die hervorragende Gastfreundschaft und alle anderen für diesen schönen Abend.

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November 24 2016

XXIX.

Anlässlich meines Geburtstages habe ich für meine Kollegen ein Bonner Bierensemble zusammengestellt. Vor allem das Wieß und der Lokalpatriot fanden reißenden Absatz und haben gezeigt, dass es nicht immer ein „Fernseh-Bier“ sein muss. Komplettiert wird das Bild vom obergärigen Cramer aus der Eifel und dem Schultheiss Pilsener. Wer mich schon etwas länger kennt wird wissen, warum es genau dieses Bier sein musste ;).

Bierfacts:

  • Schultheiss Pilsener:
    – untergärig; 5%
    – aus der Berliner-Kindl-Schultheiss Brauerei
    – die Geschichte der Marke geht bis ins Jahr 1842 zurück
    http://www.schultheiss.de/
  • Ale Mania Bonner Wieß:
    – obergärig; 12°P, 4,5%
    – Original-Lokal-Bier Bonns von der rechten Rheinseite aus der noch recht jungen Kleinstbrauerei Ale Mania
    – siehe auch
    http://www.ale-mania.de/
  • Bönnsch:
    – obergärig; 4,9%
    – aus dem älteste noch bestehenden Brauhaus Bonns
    – das erste Bier des Bierjubiläums (siehe )
    http://www.boennsch.de/
  • Ennert-Bräu Lokalpatriot
    – untergäriges Lager; 4,9%
    – aus der 1997 entstandenen Hausbrauerei am Ortsrand von Beuel, die seit einem Genrationswechsel auch speziellere Biere braut
    – das Bier gibt es ausschließlich im Hausverkauf vor Ort
    https://www.wir-brauen-bier.de/
  • Cramer Obergärig
    – obergäriges Wieß, 4,8%
    – aus der ältesten privaten Landbrauerei der Eifel (seit 1791) in Nideggen-Wollersheim
    http://www.cramer-bier.de/
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Oktober 8 2016

Blogbier, die X.

Beim Besuch einer ehemaligen Kommilitonin standen folgende Biere auf der Agenda:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

  • Wernesgrüner Pils Legende:
    – 11.3°P, 4,9%
    – aus der südlich von Zwickau gelegenen und 1436 gegründeten Brauerei Wernesgrün
    – Marke ist Teil der Bitburger-Gruppe
    – mit angeschlossenem Gutshof
    http://www.wernesgruener.de/produkte/pils-legende/

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Bierfacts:

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an Fenna für den netten Besuch.

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Oktober 2 2016

Blogbier, die IX.

Am Wochenende waren wir wieder mal zu Besuch in Herzebrock-Clarholz. Folgende Biere (teils „regional“, teils noch aus dem Schwarzwald-Urlaub) standen dabei auf unserer Agenda:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

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Bierfacts:

 

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Bierfacts:

  • Pott´s Prinzipal:
    – Dunkles (12.5 °P; 5,3%) aus der 1769 gegründeten Privatbrauerei aus Oelde
    – der Brauerei angeschlossen ist einge hauseigene Bäckerei und Metzgerei
    – und auch Camper kommen mit den Wohnmobilstelplätzen auf ihre Kosten
    – in der Tat sehr ansprechend malzaromatisch
    – gleich 2 Biersommeliers arbeiten für die Brauerei
    http://www.potts.de/index.php#/Original/

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Bierfacts:

  • Hohenfelder Weizen:
    – 5,4%
    – siehe auch II.

Und anlässlich des nationalen Feiertags der deutschen Einheit gab es dann noch ein Bierklassiker aus unserer Hauptstadt:

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Bierfacts:

  • Berliner Pilsner:
    – ehemaliges Hauptstadt-Pils (5%) des DDR-Teils Berlins
    – eines der Ost-Biere, das aufgrund starker Markenverdichtung die Wiedervereinigung überlebt hat
    http://www.berliner-pilsner.de/

Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an alle für das schöne Wochenende.

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September 29 2016

„Oktoberfest“ in Brühl

Im Rahmen des ersten „Oktoberfestes“ im Brühler Bermuda-Dreieck, habe ich mir dann auch mal ne Maß Oktoberfestbier gegönnt:

„Seit 1818 brauen wir zur Wiesnzeit unser untergäriges Festbier – das beliebteste Oktoberfestbier Deutschlands und eine echte Münchner Institution. Eine Maß voll Oktobersonne, kraftvoll und golden. Im Geschmack die perfekte Balance von leichter Hopfennote und kräftigem Malz. Festlich, vollmundig, wunderbar süffig. Ein Bier, das es nur zur Wiesn gibt.“

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August 28 2016

Blogbier, die VIII.

Am Wochenende hatten wir wieder mal Besuch aus Herzebrock-Clarholz. Folgende Biere standen dabei auf unserer Agenda:

IMG_20160825_203559Bierfacts:

IMG_20160825_214501Bierfacts:

  • Duckstein Original:
    – obergäriges Bier (laut ratebeer.com) nach Alt(er)-Brautradition und auf Buchenholz gereift (4,9%)
    – geschmacklich wirklich einmalig und jeden Cent wert
    – die Brauerei wurde 1640 in Königslutter am Elm gegründet
    http://www.duckstein.de/duckstein-bier/#c802

IMG_20160827_200749Bierfacts:

IMG_20160827_204625Bierfacts:

  • Nörten-Hardenberger Pils:
    – 11.2°P, 4,8%
    – aus der Martini-Brauerei in Kassel (Einbeck-Konzern) – der Ort selbst liegt nördlich von Göttingen
    http://www.noerten-hardenberger.de/
  • Kilkenny:
    – Red Ale (4,3%) aus dem Hause Guinness (Diageo-Konzern)
    – in Irland wird mit Smithwick’s eine alkoholarmere Variante vertrieben
    – geht auf das erstmals 1710 in der St. Francis Abbey in Kilkenny (zentral-südwestliches Irland) gebraute Bier zurück
    – seit der Schließung der alten Braustätte 2012 in Kilkenny, wird es in Dublin gebraut
  • Menabrea La 150° Bionda:
    – Lager (11.2 °P, 4,8%) mit Mais gebraut
    – aus der 1846 in Biella in Piemont gegründeten und 1864 von Menabrea und Zimmermann gekauften italienischen Brauerei
    http://www.birramenabrea.com/en/lager-en

IMG_20160827_213029Bierfacts:

  • San Miguel Especial:
    – Lager (5,4%)
    – das international wohl bekannteste Bier Spaniens kommt eigentlich ursprünglich aus der Hauptstadt Manila der damaligen spanischen Kolonie Philippinen
    – heutzutage werden eine Original-Marke und eine internationale Marke des gleichen Bieres vertrieben
    https://www.sanmiguel.com/de/producto/san-miguel-especial/
  • Zeezuiper Tripel:
    – 8%
    – aus der 1994 gegründeten Scheldebrouwerij aus Meer in Belgien in unmittelbarer Nähe zu den Niederlanden
    http://www.scheldebrouwerij.com/schelde-bieren/zeezuiper
  • Duckstein Rubin Bock
    – untergäriger Bock (6,8%)
    – weitere Infos s.o.

Und auch diesmal gab es wieder leckere Bier-Mix-Cocktails aus der HausMannBar – diesmal WeiBa Deluxe und Weißbier-Mojito mit dem hervorragenden Duckstein Weizen Cuvée:

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Vielen Dank nochmals auch auf diesem Wege an alle für das schöne Wochenende.

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